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Verhandlungen und Debatten.
Er, Hr. M. wünsche jetzt nichts über die amtliche Dienstzeit zu sagen,denn er habe sich nicht erbeben, um sich auf diesen Punkt einzulassen; son-dern er verlange weiter nichts, als daß man die Ürtheilskraft etwas an-wende, damit man, in Hinsicht dessen, was man haben und was man nichthaben sollte, auf einen richtigen Schlüß komme. Hätte der Herr irgendeinige besondere Anweisungen angegeben, oder könne er dieselben angeben,welchen gemäß er oder irgend ein anderer Herr der Convention nament-liche Verbesserungen vorlegen solle, welche das Volk in der Constitutiongemacht zu baten verlange'? Ihm seien keine solche Aufträge von irgendeinem Mitglied bekannt, ebensowenig könne er aus der Abstimmung, durchwelche die Convention berufen worden, ersehen, daß ihr irgend einigeAufträge dieser Art gegeben worden wären. Er vermuthe, daß das Volkgedacht, da man so viel von Verbesserung gesprochen hat, es wäre wohlgenug, daß man eine Convention zusammenberufe, - um die Constitutiondurchzusehen und zu untersuchen, ob sie Verbesserungen bedürfe; und zudiesem Endzweck wäre nun die Convention zusammengekommen; allein,hieraus folge es nicht nothwendigerweise, wie er die Aufträge des Volksbetrachte, daß sie Abänderungen in der Constitution anfalle Käche machenmüßten, dieselbe möge nun dadurch verbessert werden oder nicht. Erglaube, daß die Constitution etliche Verbesserungen nöthig habe, er halteaber diese Verbesserungen für nicht so wichtig, als daß sie die Unkosten ei-ner Convention rechtfertigen, und zudem daß der gegenwärtige Zeit-punkt für ruhige Ueberlcgnng nicht so günstig sei; aus eben dieser Ursachehabe er auch gegen die Berufung der Convention gestimmt. Er würdeder Convention nicht beschwerlich gefallen sein, hätte der Herr von Phila-delphia nicht die Bemerkung gemacht, daß die Gesinnungen der Herrendurch die Berichte der Committecn eingenommen, und daß keine Verän-derungen in der Constitution gemacht werden würden. Er feie der Mei-nung,'daß der Herr in dieser Behauptung irrig sei, und daß etliche Vcr-besserun zen in der Constitution würden gemacht werden; er hoffe aber,daß sie von der Art sein werden, daß sie das Volk.genehmigen könne, undnicht so übertrieben, welche sonst sicherlich verworfen werden würden....Es wurde hier vorgebracht, daß, weil wir schon seit vierzig Jahren unddarüber eine Constitution gehabt hätten, dieselbe verändert werden sollte,und daß sie einer Umänderung bedürfe, welche den Verbesserungs - Fort-schritten der Zeitläufte gemäß feie. Und verlangten die Herren dies alsihre Richtschnur anzunehmen ? Sollen wir nie feststehende Verordnun-gen besitzen ? Nie ein Gesetz haben, nach welchem wir unser Eigenthumbesitzen können? Und soll die Constitution immerwährendem Wechselund Veränderung unterworfen sein? Wollen die Herren behaupten,daß, weil wir eine Constitution hatten, unter der wir schon über vierzigJahren im Glück und Wohlstand gelebt hatten, wir nun eine neue habensollten? Nein, mein Herr. Er schließe ganz änderst, und dächte, weilwir so lange im Glück und Wohlstand unter diesem Instrument gelebthätten, daß wir es mit behultsamen Händen berühren sollten, und diesfeie der einzige Grundsatz, den er mit sich in die Convention gebracht habe.Was Verbesserungen zu der Constitution anbelange, so wäre er geneigt,etliche davon zu billigen, allein, wenn er in Bezug auf irgend eine dersel-ben, hinsichtlich ihrer praktischen Wirkung, billigen Grund zum Zweifelnhabe, so würde er sich für verbunden halten, dagegen zu stimmen. Wirwissen alle, was wir haben, aber wir wissen nicht, was wir bekommen