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Band I.
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244 Verhandlungen und Debatten.

vauiens, noch irgend sonstwo, eine Stutze finden. Jene Instrumente wo-gen, wie alle anderen Gesetze, in ihrer Anwendung auf besondere (Gegen-stände Meinungs-Verschiedenheilen veranlassen, aber dies rechtfertigtnicht die Vermuthung, daß ihre allgemeine Bedeutung zweifelhaft stiumüsse. Ich hörte »nt wirklichem Erstaunen in dieser Debatte die Frageauswerfen: — Was ist die Eonstitution der Vereinigten Staaten? — ei-ne Frage, welche andeutet, daß sie so zweideutig, oder widersprechend,oder sonst iinvcrständlich ist, daß ein Beamter, wenn er einen Eid leistet'sie unterstützen zu wollen, blindlings drauf los schwören würde. Dies istjedoch eine Bcdenklichkeit, welche, wie ich glaube, niemals von einem Ean-didatcn bei seiner Einsetzung ins Amt erhoben, noch vor dieser Debattejemals gehört wurde. Die Eonstitution der Vereinigten Staaten ist deut-lich genug für Solche, welche sie lesen wollen, und das Erfordernifi desEides, welcher den Beamten zu ihrer Unterstützung verpflichtet, kannder Praris nicht unbeachtet bleiben, wofern nicht der Beamte ein unredli-cher Mann ist. Es ist gesagt worden, daß die Zeit kommen möge, wannunsere National-Regierung aufhören werde zu bestehen, und ein Eid zuihrer Unterstützung wurde folglich nicht an seinem Orte sein. Dies ist je-doch ein Fall, welchen ich mich verpflichtet halte, als unmöglich zu betra cfateil, und welchem ich nicht die geringste Einwirkung auf das Verfahrengestatten kann, das ich hinsichtlich dieser oder irgend'einer andern Frageeinschlagen mag. Der Umsturz der Rational-Regierung ist ein Ereignis',welches ich nicht zu berücksichtigen wage, und dessen Berücksichtigung mirniiüberlcgt scheint. Ich möchte keine solche Propbezeihungcn aufmuntern,noch zum voraus auf eine Zeit blicken, wo keine Fedcral-Regierung, keineUnion, keine Unabhängigkeit sein wird. Ich bin zu der Voraussetzungverpflichtet, daß die Eonstitution der Vereinigten Staaten fortbestehenwird. Selbst wenn meine Besorgnisse einer entgegengesetzten VermuthungRaum gäben, würde ich nach wie vor Andern die Idee vorhalten, daß sikfiir immer fortdauern würde. Und dies ist in meinen Augen ein triftigerGrund zur Unterstützung der von dem Herrn von Franklin angeboteucuVerbesserung. Man erinnere das Volk Pcnnsvlvauiens durch'die ane/drücklichcn Bestimmungen seiner eigenen Verfassungö-Ui künde, daß es ei-ne Eonstitution der Vereinigten Staaten gibt, welche über alle anderesCoustitutionen und Gesetze erhaben ist — daß es dieser Eonstitution un-wandelbare Treue und Unterstützung schuldig ist, und daß zu seinen erstehPflichten die gehört, alle Nnllificatious- und Einpörnngs - Versuche »utUnwillen zu verwerfen. Ich wünsche, diesem Eid eine Stelle in unsererEonstitution anzuweisen, damit er jedein Auge begegne, welches auf jetztUrkunde blickt, und damit das Volk wisse, daß feine Beamten znr näitzll-cheu Zeit, zn welcher sie der Staats - Regierung Treue schwören, auf eineförmliche und feierliche Weise ihre Ergebenheit und Pflicht gegen die gan-ze Union anerkennen. Der Amtscid ist in dieser Debatte als eine leereEcremonie dargestellt worden, welche vergessen werde, sobald sie verübetsei, und der Nachtheil, welcher aus einer Vermehrung der Anzahl solcherEide entspringe, ist als ein Argument gegen die Annähme dieser Derbctze-rung vorgebracht worden. Wenn jedoch eine ähnliche Beweisführung deüEid znr Unterstützung der Eonstitution der Vereinigten Staaten aus un-serer Eonstittttion aiisschlicßcn soll, so mag sie eben so wobl den bereitsvorgeschriebenen Eid ausschließen. Es handelt sich jetzt nicht von der^Ge-fahr, Eide zu vermehren, mein Herr; dieser Eid, welchem wir eine Steak