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Verhandlungen und Debatten.
Staats - Regierung zn einem Amte gelangen könne. Dies sei glücklicherWeise hier nicht der Fall, und er wolle auch weder durch seine Stimmenoch durch seine Meinung dazu beitragen, daß ein solches Erforderndjemals in die Constitution eingeführt werde. Man werde sich aus derGeschichte der letztverflossencn Jahre noch wohl erinnern, daß ein Indivi-duum von hohem Ansehen und Einflüsse in der Stadt Philadelphia nebstandern Bürgern zn einem Amte ernannt wurde. Und man habe ziemlichdeutlich verstanden, daß es um seiner besondern religiösen Meinungenwillen nicht erwählt wurde—da es dem Jüdischen Glaubensbekenntnissezugethan war. So habe er (Hr. D.) die Sache zu ihrer Zeit verstan-den. Wenn er jedoch in dieser Angabe irre, so hoffe er, einer oder derandere der Herren werde ihn zurechtweisen. Man wisse, daß eine anderezahlreiche C äffe von Individuen, nämlich die Universalistcn, von einigenLeuten wegen ihrer eigcnthünilichen Glaubenslehren für untüchtig ver-schrieen wurden, irgend ein Staaksamt zu bedienen. Man wisse gleich-falls, daß die achtbare Gesellschaft der Freunde, in deren Schooße er(Hr. D.) geboren und erzogen wurde, von Vielen für amtönnfähig er-achtet wurde. Und man müsse sich jeden Augenblick gewärtig halten, daßFanatismus und Thorheit Individuen zur Einführung von Gesetzen ver-leiten möchten, welche alle diese verschiedenen Classen von Aemtern aus-schließen würden. Er habe seine Verbesserung aus keiner andern Absichtvorgeschlagen, als um dem Eintritte dieses leicht möglichen Falles vorzu-beugen. Es sei, wie er oben bemerkt, keineswegs in der Absicht geschehen,um Secten-Gefüble liier aufzuregen, denn er halte es für gänzlich unterseiner Würde, sich von irgend einigen Beweggründen der Art leiten zulassen. Auch sei es nicht in der Absicht geschehen, uni die Verpflichtungen,welche religiöse Gefühle dem Herzen und Gewissen der Menschen aufleg-ten, zu schwächen. Niemand achte die religiösen Eindrücke und Gefühleseiner Mitbürger höher als er. Und er wurde der (sichte in dieser Ver-sammlung sein, welcher die durch religiöse Ansichten den Gemüthern vonIndividuen auferlegten Verbindlichkeiten schwächen würde. Es fei blosaus der Absicht geschehen, um die verlesene Verbesserung zur Kenntnißder Convention zu bringen. Es sei dies kein neuer Borschlag, sondernein Vorschlag, welchen man in der Constitution der Vereinigten Staatenund verschiedener unter den Staaten der Union finden werde. Dasnämliche werde man dem Wesen nach in den Constitutioucn von Massa-chusetts und Virginien, und vielleicht in andern finden. Ganz dieselbe»Worte werde man in der Constitution von Neu-Uork finden.
Es sei nicht eine neue Idee, daß man der Gesetzgebung-verbieten solle,irgend eine Einschränkung, irgend einen andern Amtseid aufzuerlegen, alswas die Constitution selbst vorschreibe. Er wünsche nicht, wie er gleichAnfangs bemerkt, sich in ein Argument einzulassen. ,
Er werde jetzt, wenn er ausmittcln könne, daß die Meinungen derGlieder seiner Verbesserung entgegen seien, mit allem Willen dieselbe zn-rücknehmen, oder an irgend eine andere Committce verweisen lassen.
Hr. Füller sagte: Wünscht der Herr, die Leute von dem Eide aus-zuschließen, daß sie die Constitution der Vereinigten jStaaten ausrechterhalten wolle» ? Denn bei Untersuchung seiner Verbesserung wird erfinden, daß ihre Wirkung die Leute von der Leistung deö Eides aus-schließt.