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Band I.
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Verhandlungen und Debatten.

fallen, die Richter jedes Jahr, oder alle zwei Jahre erwählen zu wollen,oder die Namen aller Rechtsgclehrtcn im Staate, gleich denen von so vielJurylcuten in ein Rad zu tlmn, und jeden December eine angemesseneAnzahl herauszuziehen, um für das nächstfolgende Jahr als Richter fürden ganzen Staat zu diene», noch kämen ihm irgend einige andere solchefantastische und unsinnige Projekte in den Sinn. Er sei zu Gunsten einerReform dessen, was nothwendig, und von dem Volke deutlich verlangt sei,und nicht für eine Abänderung blos um einer Abänderung willen. Einesolche wünsche er zu vermeiden.

Hr. M' Dowell, von Bucks, sagte, als zur Mehrheit der Eommittcegehörend, welche die im Zustande der Erörterung befindliche Verbesserungberichtete, halte er es für eine unangenehme Pflicht, die Beweggründeauseinander zu setzen, welche ihn zur Theilnahme an dem Berichte bewo-gen.^ Er bedauere, bei dieser Gelegenheit so verfahren zu müssen, da erdie Erörterung für voreilig erachte, und ein heftiges Verlangen habe, die«'selbe bis zur Entscheidung der Gerichtsbarkeits-Frage verschoben zu sehen :er betrachte die beiden als innig mit einander verknüpft. Im Fall dieAnstellungen der Gerichtsbea inten auf einen Zeitraum von Jahren bc-schränkt werden, findet keine Meinungsverschiedenheit vor dem Hanse statt-Mein Herr (fuhr Hr.M'D. fort)/ich habe viel uud häufig über dieseElausel der Eonstitution nachgedacht, uud bin mit ihren Vorkehrungennickt zufrieden. Ich glaube, daß sie in Bezug auf alle praktischen Wir->kungcn ein todter Buchstabe ist — sie ist unwirksam und ungereimt — dieZwecke, für deren Erreichung sie beabsichtigt war, sind in ihrer Ausführungzu schwierig—die Mittel sind von dem Volke zu weit entfernt. In Folgedieser Meinungen, welche nicht voreilig gefaßt wurden, fand ich mich be-wogen, in den Bericht einer Mehrheit der Evmmittee einzustimmen, nicktals ob die durch jenen Bericht anempfohlene Verbesserung in meinengen ohne Tadel wäre; sondern weil ich hoffte, daß in der Erörterung,welche sie, wie ich wußte, erzeugen würde, ein besserer Vorschlag in A»"regung kommen möchte. In dieser Hoffnung bin ich jedoch getäuscht wor*den : und wie die Sache sich jetzt verhält, so bin ich wegen ihrer Annahm^ganz gleichgültig.

Der gelehrte Herr von Philadelphia (Hr. Sergeant), welcher dieCommittee gestern anredete, schien diese Verbesserung mit einer Art war^uender Besvrgniß abzulehnen. Jener Herr, und andere, scheinen l»ejetzige Eonstitution für ein Meisterwerk menschlicher Weisheit zu halte:',und ('obrcde auf Lobrede ist ihr gezollt worden, bis einige Glieder dicscrEvuvcntion es für einen Hochverrath zu halten scheinen, sie anzurühren-Die großen und tugendhaften Männer, welche jenes Instrument verfaßteu, sind beständig als ein glänzendes Schauspiel emporgehoben worden,man hat sich über ihren Patriotismus und ihre Tugenden verbreitet, u»diesen Körper in einen unbedingten Gehorsam gegen ihre Acten hincn'z'^schrecken. Mein Herr, kein Mann in dieser Eonvention hegt eine boheeAchtung, oder tiefere Ehrfurcht für das Werk jener großen Männer, awich. Aber, mein Herr, im Grunde betrachtet, waren sie nur Menschen^/weise Menschen, wenn Sie wollen. Und ich stimme mit dem Hcrrn vouikommen übcrein, daß die jetzige Eonstitution ein Denkmal der Welcheunserer Vorväter ist, und zur Zeit ihrer Verfassung vielleicht so vollkoimen war, alö menschliche Vernunft sie ersinnen konnte. Folgt aber va