362 Verhandlungen und Debatten.
wo eine vollständige und uneingeschränkte Erörterung der Constl'tlst^vorgenommen werden kann; und es ist klar, das? keine Abänderung^geschehen sollten, außer aus vollständig debattirtcn, erwogenen und ci"schiedcneii Gründen, nach vorläufiger Ueberzeugung, daß sie zum wenigst^!nützlich sind. Die Eonvcntions-Frage wurde nicht durch Partei-Eivfl""entschieden. Eine Mehrheit in vielen der Demokratischen Eauuties W' 1 ,einer Abänderung entgegen, und einer Eonvention entgegen, aber andcnEauuties, wo die andere Partei das Ucbcrgewicht hat,'waren zu G«Evon Abänderungen. Theile von Parteien, welche in andern Rücksicht'einander gegenüber standen, bildeten die Mebrheit (so wie sie tvar) rGunsten einer Eonvention. Wir sind also nicht aus Partei-Grundshier; auch sind wir mit keinem Auftrage hier, Veränderungen zu mackst"'sondern wir sind bier, um die Eonstitution zu prüfe»—um zu erörtern »»zu bestimmen, ob sie verändert werden soll, oder nicht, und wvferncnicht nach unserm klaren Urtheile vollkommen überzeugt sind, daß CI ''Veränderung geschehen sollte, so sollen wir sie in ihrem jetzigen Zustandfortbestehen lassen. Geben Sie dem Volke die Eonstitution zurück, rnü^welcher es frei, wohlhabend und glücklich gewesen.
Dies seien seine Ansichten, welche der Convention vorzulegen, er fi®verpflichtet gehalten; und er bitte um Erlaubniß, zn sagen, daß er c 'sudle, daß, in gcwödulichcn Fällen, die Beschäftigung des Vorsitzers E'Vund Tdätigkeit genug für irgend Einen sei; und daß sie die VorsitzendeBeamten gemeiniglich abhalte, den Körper oft anzureden; aber er ^trachte diese Convention als von gewöhnlichen gesetzgebenden Körp^verschieden. Da er Willens fei. Andern uneingeschränkte Debatte zü rstatten, so hoffe er, die Cominittee werde ibn entschuldigru, wenn er 11 'ucrdalb den letzteren Tagen so häufig ihre Nachsicht in Anspruch grur«'
iite ii.
Sy. Füller wünschte, in Erwiederung auf einen der Sätze deslehrten Herrn aus Philadelphia (Hrn. Sergeant) einige ' Worte isagen. Der Herr sei von dem Grundsatz ausgegangen, daß die Cvnvk'tiön nicht zusammenberufen worden, um zu untersuchen, ob Nerbessorü'lgen geschehen sollten, oder nicht. Er dagegen wage zu behaupten, ^das Volk Pennsylvaniens entschieden habe, daß Verbcssernngcn uothw^dig seien, und daß die Eonvention zu dein ausdrücklichen Zwecke bcrnssworden, Verbcfferungen zn der Eonstitution zu verfassen. Des i} ct K fArgument sei, daß, weil nicht das ganze Volk sich dafür oder dagegen a» "gesprochen, es einer Veränderung in der Constitntion entgegen sei;daß folglich keine Veränderung geschehen sollte, Nun, wenn dieser Gr»>salz Stich hielte, tvohin wiirde er uns führen? Wenn er in Bezug a ’die Gesetzgebung Stich hielte, so mochten Sie sagen, daß Ihr Senat»Hans der'Repräsentanten von einer Minderheit des Volkes erwählt n>>den, weil nie das ganze Volk stimmte. Wenn er in Bezug auf »HrGonvernör Stich' hielte, so möchten Sie sagen, daß der Gouvernör veiner Minderheit des Volkes erwählt wurde. Hinsichtlich dieser Frag!die C'ustitution zu verbessern, möchte es der Fall sein, daß nichts ,Pichrheit des ganzen Volkes von Pennsylvanien zu ihren Gunsten,»^stimmt habe; wie wir alle wissen, so giebt es eine große Anzahl deskes, welche nicht immer an den Stimmkasten anfwartct; aber cr nu'afragen, ob es nicht eine allgemeine Regel sei, daß Die, welche mag