Band 
Band I.
Seite
368
JPEG-Download
 

368

Verhandlungen und Debatten.

so weites Feld für das Debattiern eröffnet hätte; und wenn nicht dieMöglichkeit, irgend eine Verbesserung zu irgend einem Theile der Eoustütutien zu machen, IN Zweifel gezogen worden wäre. Er möchte saacn,dass er, noch ehe er bieder gekommen, hinsichtlich dieses Theiles der Eewstitution tbeilweisc entschlossen gewesen; demungcachtct lasse er sich gerneines Andern überzeugen, wenn cjute und hinreichende Gründe beigebrachtwürden. Er gestehe, daß ihm die Argumentation der vorschiedcncn Her-ren, welche über diesen Gegenstand gesprochen, Vergnügen gemacht; deinnoch aber sei er trotz aller stattgehabten Erörterungen nicht vermocht wer-"den, die von ihm zuerst über den Gegenstand genommene Ansicht zu verämdern. Er denke, dass wir diesen "Artikel der Eonstitution unverändertlassen sollten; und überdies hoffe er, dass die Eommittec nicht aufbrechenwerde, bevor man nicht erfahren, was die Committee von diesem Gegewstände halte. Er könne nicht einsehen, >varum wir unsere Ansichten überden Gegenstand nicht eben so wohl honte an den Tag legen könnten, alsnächste Woche, oder zu irgend einer zukünftigen Zeit.'—Er wolle die Her-"ren fragen, was der Zweck des Senates voii Pennsylvanien nach seinergegenwärtigen Beschaffenheit sei? Wie komme es, dass Senatoren ftsseinen Termin von vier Jahren erwählt würden? Wie komme es, daßsie viermal so lange ihren Posten bekleideten, als die Glieder des Hausesder Repräsentanten? Welchen Zweck hatte» die Verfasser der gcgei^wärtigcn Eonstitution im Auge, alö sie die Dienstzeit der Senatoren amvier Jahre, und die der Glieder des Hauses der Repräsentanten nur ausein Jahr festictztcn ? Es müsse jedem'Herrn in der Halle dee Eonventioneinleuchten, dass man den Senat alö ein Einschränknngsmittcl für dasUnterhaus beabsichtigte: daß er in Zeiten grosser politischer Aufregungdie Rechte des Volks bewachen möchte, unabhängig von irgend ciuciuPartei-Gefühle, welches auf die öffentliche Meinung Einfluss habcumöchte. Er solle — wenn man ihm den Ausdruck erlauben wolle — dasVolk von sich selbst retten; und er wolle Herren, die mehr Erfahrungden als er selbst, fragen, ob sie nicht Zeiten erlebt hätten, wo der Senatnach seiner jetzigen Organisining ein Schutzmittel der Rechte und derWohlfahrt des Volkes von Pennsylvanien gewesen? Mein Herr, wirhaben den Herrn von Philadelphia (Hrn. Sergeant) sagen hören,daß hinsichtlich der Zusammcnbernfung einer Eonvention, um Vcrbeff^rungen zu der Eonstitution vorzuschlagen, nie eine Willenserklärung kf®Volkes von Pennsylvanien Statt gefunden habe. Was ihn selbst betreffe,so tbne es ihm leid, daß dieser Gegenstand die öffentliche Meinung^nichtmehr in Bewegung gesetzt; und er bedauere, dass die freie Presse die Sanftnicht bearbeitet, und hinsichtlich dieser Frage für die öffentliche Meinungnicht den Ton angegeben habe; aber er köne nicht zugeben, dass keine cut^scheidende Erklärung des Publikums hinsichtlich der Znsammenbernfnngeiner Eonvention gehört worden. Es sei als Beweis, und zwar als eulentscheidender Beweis, angeführt worden, daß vierzig tausend Stirn»"?verweigert hätten, über diese Frage ihre Stimmen einzugeben. Aber w»lautete damals die Frage? Sie lautete, wie er vernommen, so: WolltIhr eine gewisse Anzahl der Bürger von Pennsylvanien autorisircn, Mals eine Eonvention zu versammeln um zur jetzigen Eonstitution Abänd^rungen vorzuschlagen? Die Gleichgültigkeit dieser vierzig tausend StEmer hinsichtlich dieser Frage sehe er nun gerade nicht als einen rutschedenden Beweis an, daß sie sich allen vernünftigen Abänderungen der Eou