508
Verhandlungen und Debatten.
Volke vorzulegen. Jederman giebt zu, daß wir das Recht und die Ge-walt haben, solche Veränderungen, als wir in unserer berathschlagendenWeisheit für heilsam erachten mögen, dem Volke für dessen Annahme oderVerwerfung vorzulegen. Dies seien deutliche Sähe, hinsichtlich welchesdie Mciuuugsverschiedeuhcit sehr gering sei. Einige Herren sagen indeßsen, daß wir verbunden seien, Veränderungen zu machen ; und daß dasVolk uns angewiesen habe, daß Veränderungen gemacht werden müßten;und dies sei der Punct, worin er von thuen' in seiner Meinung abweiche.Er beabsichtige indessen nicht, das ganze Gebiet der Frage zu umfassen/oder setzt diese Frage nach Gründen zu untersuchen ; allein andere Herrenhaben gesagt, daß Veränderungen gemacht werden müßten. Er'wellenun, um die mit dieser Reforms-Frage verbundene Schwierigkeit ins red)"te tzicht zu setzen, eine Anekdote erzählen, die er erst vor wenigen Tage"gehört habe. Es waren vier große Reformatoren, welche sich versammcbteil, um sich darüber zu berathschlagen, was für Maßregeln für dieder Eouftitution zu machenden Nerbcssernugcn nothwendig ergriffen weffden sollten. Der Erste schlug vor, daß dem Gonvernör sein' nncimeßlüchcs Patrvnatrccht entzogen werden solle. Ein Anderer entgcgnete, diesdürfe nicht geschehen, weil die Beibehaltung seiner Gewalt nothwendig pfum der Gewalt des Präsidenten der Vereinigten Staaten entgegen Zffwirken, und der Vorschlag wurde verworfen, drei gegen einen. Der Zwcvte schlug vor, daß die Amtsdauer der Richter verändert werden sollte, 1»daß sie das Volk nicht ungestraft bedrücken möchten. Dagegen wurde derEiuwurf gemacht, daß wir uns nicht in die Unabhängigkeit eines Körpersmischen sollten, worin das Volk überhaupt so sehr betheiligt sei, und diesesVorschlag wurde verworfen, drei gegen einen. Der Dritte schlug ^>7daß wir uns an die Eonstitution von 177« halten sollten, wo wir alödan"nur einen Zweig der Gesetzgebung haben würden, und dies wurde w r ''werfen, drei gegen einen. Der Vierte schlug vor, das ganze Systemsichtlich der Friedensrichter zu verbessern, durch deren Uebelverbalteu i"ssschlechte Verwaltung die gesammtc Volksmasse großes Unheil erlitten Wbc. Dagegen wurde der Eiuwurf gemacht, daß die Partei, mit der c»diese Reformatoren gehalten, vier Fünftel der Heit seit der Annahme dft. ''' ■ 1 ■ . . . -• • — —-1 w
imui sagen iww.., v».(. ... ...... ........ ...... ....... —
Beamten, so wenig geschickt für die Gcrechtigkcitspflege, bestelltund dieser Vorschlag wurde verworfen, drei gegen einen. Auf diese Walso seien alle diese Refornis-Maßregeln von Männern niedergesti^worden, die selbst alle Reformatoren gewesen. Welchen Beweiswir denn also, daß diese Vorschläge dem Volke angenehm sein iri'irt 1 * 11 •Oder hat das Volk uns angewiesen, irgend einige besondere Verändern ^gen zu machen ? Er gehöre nicht zu der Zahl Derer, welche jederdcruug abhold seien ; aber er wolle nur so viel sagen, daß, bevor k^'|gend eine Veränderung in einer Urkunde machten,'unter welcher das -ereiner so großen Glückseligkeit und Wohlfahrt sich erfreuet, wir die ^ Sasffwohl untersuchen und reiflich erwägen sollten, und nur dann zu ^> 11 '^von Veränderungen entscheiden, wann der klarste Beweis beigebracht wden, daß eine Veränderung nothwendig sei. '
Hr. W cidina n, von vibanon, sagte, er erbebe sich, um nicht nIselbst, sondern auch seine Evnstituenten, in die Stellung zu bringt