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Band I.
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Verhandlungen und Debatten.

seiner Erscheinung allda war es ein Gegenstand allgemeiner Verwunderung, wie ein so hochbegabter Geist dem Publikum so lauge habe verbor-gen bleiben können. Es war eine große Anzahl anderer ausgezeichneterMänner in jenem Körper, und wenn Sie die Liste durchsehen, so werdenSie eine große Mannichfaltigkeit merkwürdiger, und wahrscheinlich äuß-erst verschiedenartigen politischen Ansichten zugethaner Männer finden;aber im Durchschnitte besaßen sie hervorragende Talente gemeinschaftlich-So viel hinsichtlich der Fähigkeiten der Bürger, welche jene EonvciitioNausmachten. Nach welchem Princip verfuhren sie bei Verfassung dieserEonstitntion? Mein Herr, sie verfuhren nach deni Plane, nach welche'"allein Eonstiintioncn verfaßt werden können. Er wünsche, der gelebrteDelegat von Philadelphia (Hr. Ea rlc) wolle anhören, was er in Be-zug auf Eine Bemerkung zu sagen habe, welche er (Hr. E a r l e) ge-macht habe, da sie auf diese Frage Anwendung leide. Jener Deleggthabe, wie er glaube, gesagt, daß die zwei besten Regierungsformett diedespotische und demokratische seien. Wenn er den Delegaten mißverstan-den, so möge er seine Aeußerung berichtigen. Er habe seht nicht dieAbsicht, den fraglichen Verzug derselben, besonders in Bezug auf Tespo-tismus, zu untersuchen. Aber seiner Ansicht nach gebe es gar keine des-potische Regierungö - F o r m. Die regelmäßigen Regicrnngs - Formensind Demokratie, Aristokratie und Monarchie, und außerdem gibt es eineunregelmäßige, Oligarchie genannt/ Es gibt gar keine deöpotische siss-gierungs-Fvrm—es ist eine Eigenschaft oder eine Beschaffenheit, nicht ei"Gegenstand. Proteuü ähnlich, kann Despotismus irgend eine Ge-stalt annebmen, und eine demokratische Regierung mag gerade eben stdespotisch und mangelhaft sein, als irgend eine andere Regiernngs-ForM-Eine Monarchie ist keine despotische Regierungs - Form, auch folgt nichtdaraus, daß eine aristokratische Regierung despotisch sei. Irgend eineRegicrimgs-Form kann despotisch werden. Was er unter Despotismusversiehe, sei eine willkührlichc Regierung, welche nicht nach dem Gestüt,sondern nach bloßer Eigenmacht verfahre; und wo dies der Fall sei, sichde eine Regierung von Gewalt und Ungerechtigkeit, mithin eine despoti-sche Regierung Statt, gleichviel welches ihre besondere Form sei. Wie istdespotische Gewalt vordem in der Welt ausgeübt worden? Niemals i"der Form und unter dem Namen einer Demokratie. Welchen strenge-ren Despotismus haben wir gesehen, als den Despotismus Dessen, wel-cher daS Kind und der Held der Revolution genannt wurde—nicht derRevolution dieses Landes, denn ihr Held war wirklich das Kind, dasfolgsame, liebevolle, den Gesetzen des Landes stets ergebene Kind—'fe-dern der Revolution der Einen und unmittelbaren Republik, wcschcr enicZeitlang die nämliche Form gebrauchte, welche die blutigen Mandate Ro-tz e 6 p ic r r c' s und der übrigen grausamen Despoten bestätigte. Betallen Acchtungen, allen Unordnungen und Mordthaten, welche der Be-gründung der Autorität des A u g u st u s in Rom vorausgingen, welcheswar die Regiernngs-Form? Die nämliche, wie vorher. Als Marin»

seine Acchtungen betrieb, und als Sylla seine eigenmächtige Gewaltausübte, hatte die Regierung der Form nach irgeiid eine Veränderungerlitten ? Als A u g u st n s die Form veränderte, und den Namen:feie Gewalt eines Kaisers annahm, war nicht die Veränderung der Fre^hcit günstig? War nicht die Kaiserliche Gewalt weniger deöpoti>ch, awdie Republik? Als T i b c r i u ü A u g u st u s auf dem Throne folgte