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Jacques Dcm's Antoine.
Italien merkwürdige Ueberreste dieses Styls wieder zum Vor-schein gebracht und der Graf Gazzola die Abbildungen der-selben in Zeichnungen herausgegeben, die zu einem schönenWerke bestimmt waren, welches erst lange Zeit danach erschien,das aber die Kenntniß jener Ueberreste zum Voraus verbreitet.
Antoine fand sich mit der Aufführung eines Portals indem innern Hofe des Hospitium's der Charito beauftragt undverfiel auf den Gedanken, bei dieser Frontifpice einen Versuchmit der griechisch-dorischen Säulenordnung zu machen. DieSkizzen über die Denkmäler Athens , welche David le Roiden Künstlern ebenfalls mitgetheilt, machten unserm ArchitektenMuth, und bald sah man einen Portikus von vier Säulenohne Basis, mit den Hauptcharakteren der antiken Säulen-ordnung in ihren Details, ihren Canelirungen, ihrem Frieseund in ihrem Giebel.
Indessen modifizirte er den Charakter derselben, beiläufigwie er in den späteren Zeiten bei den Griechen selbst seynmochte, hinsichtlich der Verlängerung ihrer Verhältnisse und derHöhe ihres Giebels. Uebrigens im Allgemeinen die näm-liche Anordnung für die Stufen, wovon ein Theil, welcherden Säulen zur Unterlage dient, außen einen kleinen Untersatzbildet, und der andere rückwärts, sich in einem dem Effektedes Ganzen Vortheilhaften Halblichte befindet.
Dieses kleine Denkmal, das erste, welches zu Paris imgriechisch - dorischen Style ausgeführt worden, ist eines derWerke, welche damals den Künstlern und den Leuten vonGeschmack das Talent Antoine's am Meisten bemerklich mach-ten. Ohne Zweifel würde dieser Versuch noch ferner die Auf-merksamkeit auf sich gezogen haben, wenn statt eines glück-lichen Wetteifers unter den Architekten und einer sinnreichenAnwendung auf Denkmäler, denen der Charakter dieser Säu-lenordnung angemessen, nickt eine Art von Mode dieselbeohne Maas und ohne allen Unterschied auf die allergemeinsten