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der Kunst, oder was man gegenwärtig die Galerie vonFlorenz nennt, geworden. Eine unermeßliche Arbeit, unddie ihm zu seiner Zeit viel Ehre machte, war die Umgestal-tung und Restauration des veocliio. Aber das
Werk, worauf sich mehr im Allgemeinen der Ruhm Vasari's gründet, ist seine biographische Sammlung, betitelt: Viiockk' piu eccelleuti pittori , scultori. eck arelritetti.
Androuet Dücerceau, Architekt Heinrichs IV., er-baute zu Paris die Pont-Neuf , welche im Jahre 1578 an-gefangen und erst im Jahre 1604 durch Wilhelm Marchandvollendet wurde. Er zierte Paris mit mehreren großenHotels, wovon nur noch die Erinnerung übrig, gab unterder Regierung Heinrichs IV. die Zeichnung des ersten Theilsder großen Galerie, welche der König seinem Schlosse Louvrehinzufügen ließ, hatte Theil an den Vergrößerungen desSchlosses der Tuilerien und gab über seine Kunst mehrereWerke heraus, unter welchen man das: Des plus «xcol-leus Lätiiueus sse I'rsuee, st karis, 1576 besonders schätzt.
Pellegrino Tibaldi war einer der Architekten derKathedralkirche zu Mailand , der Sankt Laurentius- undder Jesuitenkirche der nämlichen Stadt. Er baute den Hofdes großen Gebäudes des Instituts zu Bologna . Aber seinhauptsächlichster Ruhm in den Augen von Kennern gründetsich auf die Erfindung und Ausführung des Gesammtganzendes schönen Profeßhauses der Jesuiten zu Genua . Diesesmerkwürdige Denkmal gehört zu den vorzüglichsten einer Stadt,die an schönen Gebäuden eine der reichsten ist. Man wirdan wenigen derselben so viele Hauptverdienste der Baukunstvereinigt finden. Pellegrino Tibaldi hatte in seinem SohneDomenico Tibaldi einen Erben und Fortsetzer seines Talents.Derselbe starb zwar jung, nicht aber ohne in Bologna meh-rere Beweise eines herrlichen Geschmacks und einer seltenenFähigkeit hinterlassen zu haben.