Band 
Zweiter Band.
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Anhang.

auf der I^uu^srs den Palast Corsini, einen der größtenRoms und zugleich den berühmtesten wegen seiner Masse undder Eiutheilung seines Innern. Aber das Werk, welchesFuga vielleicht am Meisten Ehre gemacht, ist die schöne in-nere Restauration der großen Basilika von 5anta Claris^lore, die er mit einer prächtigen Decke mit vergoldetenFeldern und einem, von vier großen porphyrenen Säulengetragenen Baldachin zierte. Neapel nahm sein Talent aber-mals in Anspruch und berief ihn aufs Neue. Er wurde dortzu vielen Werken verwendet, unter Anderen auch zur Errich-tung des großen, in drei hundert fünf und sechzig Bcgräbniß-gcwölbe eingetheilten Gottesackers mit einer Kirche und einemVerwaltungsgebäude. Die große Kathedrale von Palermo verdankt ihm auch ihre neuen Verschönerungen.

Alcssandro Pompei. Die Venctianische Architektur-schule hatte das Eigene, daß außer berühmten Architekten vonProfession eine ziemliche Anzahl Kunstliebhaber, geboren inden oberen Regionen der Gesellschaft, aus ihr hervorgingen,die, des Künstlernamens würdig, im Laufe des letzten Jahr-hunderts die Kenntniß, den guten Geschmack und den Stylder größten Meister fortpflanzten. An der Spitze dieser Kunst-liebhaber unterscheidet man den Grafen Pompei, welcherauf seinem Landgute seinen eigenen Palast erbaute.

Dieß war sein Probestück; und bald sah man auf mehr alseinem Landgute in der Umgend von Verona nach seinen Zeich-nungen und unter seiner Leitung ähnliche Paläste für denMarquis Pindemonti und den Grafen Giuliari sich erheben,welche gleichsam Ueberlieferungen des Geschmackes Palladio'ssind. Verona Derdankl seinem Landsmanne ebenfalls die Auf-führung verschiedener Gebäude, unter anderen das der großenDouanne. Endlich führte er aus Freundschaft für den Mar-quis Maffci das Gebäude der Philharmonischen Akademie auf,wozu er ebenfalls die Zeichnungen entworfen.