150 Verhandlungen und Debatten.
Dieser Aufruf wurde unterstützt, und die Jas und Neins verordnet.
Hr. P o r te r, von Northampton, sagte i da ich gestern den Stuhl desPräsidenten einnahm, und also keine Gelegenheit hatte, eine Erwiede-rung auf einige Bemerkungen zu machen, so will ich setzt die Gelegenheitergreifen, um wenige Worte zu sagen. Ich weiß nicht, aus welchemGrunde ein Herr sich herausnehmen kann zu behaupten, daß die Com-mittce nicht die ihr zugewiesene Aufgabe erfüllen kann. Ich kann mir'nicht vorstellen, daß man durch eine Abstimmung einen mittelbaren Ta-del auf eine Committee werfen will, die ihre Pflichten gewissenhaft erfüllthat. Ein Bericht wurde gestern über die Meinungsverschiedenheit in derCommittee der Convention gebührend und bescheiden vorgelegt. Gesternwurden die Gewalten der Committee bestimmt, und ist es gegenwärtigbillig, die Committee zu entlassen ? Keine andere Committee kann besserdie Pflicht erfüllen. Ich wüßte nichts, was sie von der Erfüllung derPflicht abhalten sollte. Es können Meinungsverschiedenheiten Staktflnden. Allein dieselbe kann eine Unter-Committee bestellen. Ich willkeine Antwort auf das wonnige Lächeln des Herrn von Braver hinsicht-lich des sim Crow geben, weil ich nicht so viel Abolitionist bin, wie jenerHerr. Es ist möglich, daß einige der Mitglieder der Committee ihre An-sicht verändert haben, allein dieses sind wahrscheinlich die Herren, welcheim Rufe geübter Pnrzelbaumschlägcr stehen.
Hr. Merc dith, von Philadelphia, rechtfertigte sich gegen die Be-schuldigung eines absichtlichen Tadels der Committee. Der Antrag wur-de auf Ersuche,i einiger Mitglieder der Committee gestellt, welche wünsch-ten, daß der Gegenstand noch einmal der Convention zur Entscheidungvorgelegt würde.
Hr. H a y h n r st, von Columbia, sagte: ich bin bereit, für den Antrageiner abermaligen Berathung ;n stimmen, wenn man mich überzeugenkann, daß die Mehrheit der Committee kein Recht hat, einen Bericht zumachen. In der Committee, zu welcher ich geborte, war ich bisweilen inder Minderbeit, allem als deren Sekretär führte ich beständig die Ansich-ten der Committee aus. Lasset die Mehrheit einen Bericht machen, undwenn es die Conventioii für zweckmäßig hält, so kann sie den Bericht ver-werfen. Die Minderheit ist verbunden, die Mehrheit einen Bericht ma-chen zu lassen, mir dem vollen Rechte, .enselben verwerfen zu lassen.
Hr. Denn«, von Allegheny, sagte: ich glaube, es herrschen irrigeVorstellungen über die Vorfalle in der Committee. Es ist weder ciNZwiespalt, noch-eine Streitigkeit darin vorgefallen. Die einzige Frageerhob sich, ob tst Committee gewisse Gewalten besitze, und weil die CoM-mittee nicht im Stande war, sich über diese Frage zu vereinbaren, so wur-de die Sache an die Convention berichtet. Es ist in der Committee nichtsweiter vorgefallen, als daß sie sich nicht einstimmig hinsichtlich der Aus-dehnung ihrer Gewalten vereinigen konnte, und deshalb wurde es nöthig,der Convention die Entscheidung der Sache zu überlasse». Welche CoM'mittce man immerhin ernennen mag, so inuß dieselbe hinlängliche Gcrvallerhalten, »m dic ihr übertragenen Pflichten erfüllen zu können.