166 Verhandlungen und Debatten.
daß es keinem Delegaten gestartet sein soll, seine Stimme zu verändern,außer wenn er zu jener Zeit erklärt, daß er unter einem Mißverstand derFrage stimmte."
Weiter, als dieses sagte der Vorsitz er, ist keine Verfügung getroffen.
Hr. Füller sagte, er habe allerdings unter einem Mißverstände ge-stimmt, da er aber auf diese Stimmenveränderung nicht zu dringen wün-sche, so wolle er sein Ansuchen zurücknehmen.
Der Vorsitz.cr verkündigte hierauf, daß die Stimme sei Jas 60—Neins 60.
So wurde der Bericht der Eommittee des Ganzen, so weit als den erstenAbschnitt des zweiten Artikels betrifft, nicht genehmigt.
Hr. M' Cahen machte den Vorschlag,
Znr Verbesserung des ersten Abschnittes des besagten Artikels, allesnach den Worten "Abschnitt 1 ," daraus zu streichen, und die folgendenWorte, nämlich: "Die Gesetzgebung soll fortfabren, für die Errichtungvon Schulen im ganzen Staate durchs Gesetz Vorkcbrung zu treffen, sodaß die Vortbeile der Erziedung auf alle Kinder in dieser Republik mögenausgedehnt werden," dafür einzurücken.
Und als die besagte Verbesserung unter Erwägung war.
Sagt Hr. M' Cahc n, daß diese Verbesserung das nämliche Principenthalte, wie das in dem Berichte der Eommittee des Ganzen einverleib-te, mit Ausnahme des Wortes "Personen," an dessen Stelle er hier dasWort "Kinder" gesetzt habe, da der frühere Ausdruck ihm verwerflich zusein schien.
Ich hoffe, fuhr Hr. M'C. fort, daß diese Angelegenheit alle Erwägungerhalten wird, welche deren Wichtigkeit erheischt, und daß die Mitgliederdieser Convention ihre billige» Gesinnungen nicht durch Vornrthcil wer-den biureißen lassen. Mein Herr, ich vertraue, daß die Zeit in der Re-publik Pcnnsylvanien verflossen ist, um nie wiederzukehren—wo die Vor-urtdcile des Volkes so groß waren, daß die Kinder der Republik derVortheile eines Erzlehungs - Systems beraubt waren, welches Allen er-sprießlich fein mag.
In der Constitution von 1700 besteht in diesem Punkte eine Vorkeh-rung, welche ick als durchaus gehässig betrachte. Dieselbe verfügt, daßdie Armen unentgeldllch sollen unterrichtet werden. Wie mein Freundvon Lycoming (Hr. Fleming) bemerkt hat, mögen die Söhne des Rei-chen des Armen Kinder verhöhnen, in Folge der Thatsache, daß der Va-ter der Ersteren für die Erziehung der Letzteren Taren bezahlt hat. Ichhoffe, die Zeit in Pennsylvanien gekommen ist, wo die Reichen und^dieArmen sich auf demselben Fuße begegnen mögen ; wo die Schulen allenKindern der Republick gleich offen stehen mögen. Und dies ist das Zielund der Zweck meiner Verbesserung.