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Band XI.
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Pennsylvanische Convention, 1838. 295

ÄnhänZer finden. Diese Lehre hatte ihre Anhänger zu der von demHerrn von Philadelphia Caunty (Hrn. Carle) angefubrlen Zeit, als dieGristliche Religion in Frankreich abgeschafft und die Göttin der Vernunftangebetet wurde. Was war die Folge von dem Allem ? Ei, was dieFolge sein mußte. Frankreich wurde mit Blut überschwemmt.

Die Herren sollen die Geschichte jener Zeiten nachlesen ; sie sollen lesen,wie viele der Bürger mit kaltem Blute von einem Pöbelhaufen gemordetwurden, der alles Gefühl religiöser Verbindlichkeiten verloren hatte. HerrPräsident, lasset uns eine Lehre aus der Erfahrung annelnncn. Lassetnicht die blutbefleckten Jahrbücher jenes irregeleiteten Landes für unsverloren gehen. Oeffnct hier das Thor des Unglaubens, indem ihr einenMann, der das Dasein eines Höchsten Wesens oder einen zukünftigenZustand der Belohnung und Strafe läuguet, vor Gericht ebenso gut alsZeugen gelten lasset, wie gewissenhafte Männer, welche au das Daseineines höchsten Wesens glauben, dem sie in ihrem zukünftigen Leben fürihre Handlungsweise hier auf Erden Rechenschaft scbulreu. Lasset unsNicht einen so gefährlichen Schritt thun z lasset uns nicht den Händen derGottesläugner und Lasterhaften ein Werkzeug in die Hand geben, womitsie dereinst die Grundlagen der Gesellschaft in diesem jetzt gesegnetenUnd glücklichen Lande aufreißen mögen.

Ich weiß wohl, daß es verschiedene Gemeinden von der Gesellschaft derUniversitäten heutzutage giebt, welche alle zukünftigen Zustände der Be-lohnung und Strafe läugncu. Ich weiß, daß dieses nicht ursprünglich dieLehre jener Sekte war. Ich weiß, daß sie bei ihrem ersten Auftretenglaubten, die Menschen wurden auf kurze Zeit bestraft werden, wonachdie Strafe aufhöre. Alle solche Leute werden gegenwärtig in den Cour-ten als Zeugen zugelassen. Nur Derjenige, der durchaus alles Derartigeläugnet, wird zurückgewiesen, und wenn sich die Herren die Mühe nehmenwollen, die letzte Entscheidung in Richter Cowan's Reports über diesenGegenstand nachzulesen, so werden sie das Gesagte bestätigt finden. Diesist das Recht in den Bereinigten Staaten z es ist das Recht der RepublikDennsylvanien, und es ist heutzutage das Recht jedes christlichen Landes,lind, Herr Präsident, es sollte auch so sein.

Wie kann ein Mann für irgend einen Eid, den er ablegt, verantwort-lich gelten, wenn er nicht an ein zukünftiges Leben glaubt? Durch wel-ches andere Band könnt ihr ihn binden ? Ich berufe mich auf die Erfah-rung der hier anwesenden Mitglieder. Ihr werdet eü gesehen haben,wann man ein Kind vor Gericht erscheinen läßt. Welches ist die ersteFrage, die man an ein Kind im zarten Alter richtet? Die erste Fragevetriffk das Alter des Kindes. Die nächste Frage ist, was wird aus denLeuten werden, die falsch schwören oder falsch betheuern? Die Antwortdarauf faß lauten, sie werden in einer andern Welt bestraft werden ; undwen» das Kind nicht also antwortet, so sagt man, es besitze nicht einehinreichende Erkenntniß seiner Verantwortlichkeit, um die Zulassung seinesZeugnisses über die Schuld oder Unschuld einer andern Partei zu recht-fertigen. Und ich frage, was ist hieraus zu schließen? Ei, daß.dieseSitte auf uns gekommen ist, geheiligt durch die Weisheit und den Beisak!von Jahrhunderten ; daß sie aus keiner Blindgläubigkeit entspringt—daß