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Zweiter Band.
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Zuletzt schlug man eine Münze zum ewigen Andenken andas Bundesfest.

Dach die Eintracht, sein erster Zweck, war bald wiedervergessen. Der Mensch läßt sich vvm übermäßigen Eindruckeines Augenblicks dahinreißen, aber in sein gewöhnliches Le-ben zurückgekehrt, nimmt er die alten Interesse» und Leiden-schaften wieder auf. Hätten die Privilegirten vergessen kön-nen, das Volk hätte sich gemäßigt. Aber der Hof wolltenach dem Versöhnungsfest eines der Rache feiern. Mirabeauund der aus ebrenvoller Verbannung zurückgekehrte Orleauswaren als Anstifter der Octvber-Scenen angeklagt, und soll-ten gerichtet werden. Es ließen sich keine genügende Be-weise auffinden. Mirabeau schlug seine Ankläger mit einemWitzwort und wurde freigesprochen.

In heftigen Schmähschriften griff der Hof und die Regie-rung die National-Versammlung an; Maurp machte sich lu-stig über ihre Dekrete. Der ehrgeizige Necker, als er seinenpopulären Einfluß verloren sah, verließ das Königreich. Nie-mand kümmerte sich darum. Die Auswanderung des AdelSwar jetzt an der Tagesordnung: er trug seine Titel in dasAusland. Ihm folgten die Geburts-Offiziere, welche, demVorrücken nach Alter und Verdienst abhold, „der Na-tion, dem Gesetz und dem König" zusammen nichtTreue schwören wollten. Andere suchten die Soldaten, derenVortheil aber mit der neuen Ordnung der Dinge Hand inHand ging, aufzureizen, und für ihre Partei zu gewinnen.Zu diesen gehörte der General Bouillv, der an der nördli-chen Grenze befehligte. Als Mann von Charakter, vollMuth und Kraft und guter Anführer, dabei gemäßigterRoyalist, war er von seinen Truppen geachtet. An anderenOrten aber haßten die Soldaten ihre Offiziere, und warfenihnen falsche Rechnung und Verminderung des Soldes vor.Auch besuchten sie die Bürgerklubs. In Nancy (Aug. I7vu)kam es zum Aufstand. Bvuillü, an der Spitze der MetzerGarnison und Nationalgarde, unterdrückte denselben mit blu-