Band 
Zweiter Band.
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Krieg ausgenommen), weil Oesterreich in den Niederlanden,England auf dem Meere und in den Kolonien Frankreichfürchtete, aber Spanien seit dem Successtonskrieg und dieübrigen bourbonischen Mächte standen auf der Seiteibres französischen Stammhauses. Aus derselben Rücksichtfür ihre Familien - Dynastie treten sie jetzt gegen Frankreichauf. Ebenso söhnte sich Preußen, sonst Frankreichs Alliirtergegen Oestreich, mit letzterem aus, Schweden mit Rußland.Eine allgemeine Coalition bildete sich gegen die französi-sche Revolution. Jede bedeutendere Macht l'vffte dabei zugewinnen, insonderheit diejenigen drei, welche Polen getheilthatten, glaubten sich erst bei gänzlicher Schwächung des ibmbefreundeten Frankreichs ihres Erwerbes sicher. Und diesesselbst erschien ihnen nach den Berichten der Emigrirten eineleichte Beute. Wenn man ihnen traute, so war Frankreichohne Armee, wenigstens ohne Anführer — die Ritter warenja meist ausgezogen — , von Geld entblößt, der Unordnungpreisgegeben, der Nationalversammlung müde, die alte Re-gierung zurückwünschend, ohne die Mittel, selbst ohne denWillen, sich zu vertheidigen. Zu so leichtem und kurzemFeldzuge sammelten sich die ausgewanderten Schaaren amRhein, und organisirten ihre Korps, unter Cond« zu Worms,unter dem Grafen von Artois zu Coblenz. Letzterer trieb dieKabinete zu entscheidenden Schritten. In Italien suchte erden Kaiser Leopold auf, mit welchem Calonne, sein sogenannterMinister, unterhandelte, zugleich unterhielt der Graf DursortVerbindungen mit dem Hof der Tuilerien. Die Conferenzfand zu Mantua Statt, und Leopold ließ Ludwig XVI.seine einschreitende Hilfe zusichern. Nach diesem ersten Ent-würfe sollten österreichische, sardinische, spanische,auch schweizerische und süddeutsche Heerhaufen vonallen Seiten gleichzeitig in Frankreich eindringen und, vereintmit den Gegnern der Revolution im Innern, den alten Zu-stand der Dinge wiederherstellen. Aber das Projekt scheiterte,wie behauptet wird, an Ludwig dem XVI., der sich jetzt we«