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trat. Aber Frankreich, im höchsten Grade über solche An-maßung aufgebracht, rüstete, deckte seine Grenzen und hobiW,von Mann Nakionalgarden aus.
Indessen nahte die Versammlung dem Ziel ihrer Arbei-ten. Nachdem alle einzelnen Artikel der Verfassung vollen-det waren, blieb noch übrig, sie zu ordnen und in einemCoder zusammenfassen. Eine Revision wurde für zulässig,aber vor Verfluß von dreißig Jahren für unpolitisch erklärt.Alsdann wurde die Berufung neuer Wahlkollegien aus den5. August angeordnet. Zum Unglück für diese Constitutionhatte die ko n st it uir e n d e Versammlung den Beschluß ge-faßt, daß keines ihrer Mitglieder in die folgende, gesetzge-bende gewählt werden, und innerhalb vier Jahren eineAnstellung vom König annehmen dürfe. Auch Baillp undLafapette gaben zu Paris ihre Entlassung. Und doch muß-ten, sollte die Verfassung Bestand haben, dieselben Geister,welche konstituirt hatten, auch Gesetze geben, da die Krisis,besonders seit der unklugen Flucht des Staatsoberhaupts undden drohenden Angriffen, so wenig vorüber war, da bei-nahe nothwendig die ganze Leitung des Staats in die Händeder nächsten Versammlung fallen mußte, welche dann ihrer-seits souvcrain geworden, Alles frühere umstoßen, und einezweite Umwälzung im Sinne der Republikaner und der Mas-sen durchsetzen konnte. Doch zu beklagen ist dieser Umstandnicht, denn es mochte zu bezweifeln seyn, ob die konstitutio-nelle Mittelklasse die Energie besessen hätte, dem Andrangder aristokratisch-absolutistischen Gewaltshaufen zu widerstehen,und ob nicht alsdann das schöne Gebäude der für ruhigeZeiten trefflichen Konstitution allzuschnell und darum spur-los verschwunden wäre.
Der König, nach aufgehobener Suspension, nahm die Kon-stitution in ihrem ganzen Umfange an, und schrieb der Na-tional-Versammlung: „Ich übernehme die Verpflichtung, dieKonstitution im Innern aufrecht zu erhalten, gegen Angriffevon Außen zu vertheidigen. Wenn ich meinen Vorrechten