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Zweiter Band.
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ich nichts sagen. Ich wundere mich nur, daß die National-Versammlung über ihre Beibehaltung sich noch berathen kann.„Sire bedeutet Herr (gegenüber von Leibeigener) und gehörtder Feudalzeit an. Majestät sollte man nur von Gott unddem Volk gebrauchen." So bereitwillig und beifällig dieseVorschläge bei der Abstimmung von der Mehrzahl angenom-men worden waren, so setzten doch die monarchisch-konstitu-tionell Gesinnten, welche diese Strenge in der Anwen-dung von Grundsätzen tadelten, am andern Tage dieZurücknahme der Beschlüsse durch, weil es verlautete,daß im entgegengesetzten Fall der beleidigte Monarchgar nicht in der Sitzung erscheinen würde. Man wolltewegen Formalitäten den Gang der Berathungen nichterschweren, oder aufhalten, und als der König in die Ver-sammlung eintrat, wurde er mit Achtung und Freudeempfangen. Seine Eröffnungsrede drehte sich um die Ge-genstände, welche den Berathungen der gesetzgebenden Natio-nal-Bertretung unterstellt werden sollten: die Finanzen, diebürgerlichen Gesetze, der Handel und Gewerbfleiß, die Befe-stigung der neuen Regierung; ein besonderes Gewicht legteer auf den allgemeinen Frieden, und versprach Alles zu thun,um Ordnung und Kriegszucht unter dem Heere herzustel-len "), das Reich in Vertheidigungsstand zu setzen und diefranzösische Revolution mit den auswärtigen Mächten zuversöhnen. Der König schloß mit den lebhaft beklatschtenWorten: „Die Feinde unserer Ruhe werden auf jede Weisetrachten, uns zu entzweien; aber möge die Liebe zum Va-terlande uns vereinigen und die Sorge für das öffentlicheWohl uns unzertrennlich machen! So wird die öffentlicheGewalt sich ohne Hinderniß entfalten: die Staatsverwal-tung wird nicht von leeren Schrecknissen geplagt werden,

2) Die Armee befand sich damals in einem Zustande der Auflösung- Diemeisten adeligen Offiziere verließen ihre Regimenter und wanderten aus :andere suchten die Soldaten zum Kampf gegen die neue Ordnung, wie-der andere z»r Anarchie zu bewegen-

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