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Zweiter Band.
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wäre immer noch im Stande gewesen, einen 1». August zuverhüten. Durch Psitions Ernennung hatten die GirondistenPari- in ihre Hände bekommen.

Und jetzt schritten diese feurigen Patrioten unverrückt aufder Babn der Revolution weiter. Der König that nichts,um dem Unwesen der Auswanderer und Priester zu begegnen;täglich wuchs die Verwirrung in Frankreich. Die Minister,Anhänger der Hofpartei, zeigten eine nicht zu entschuldi-gende Sorglosigkeit. Daher faßten die Girondisten den Be-schluß, die Minister zur Verantwortung zu ziehen, und na-mentlich Delessart, den Minister der auswärtigen Ange-legenheiten, welcher eine» der französischen Narion unwürdi-ge» Ton i» seinen Unterhandlungen annehme, und trotz deroffenbaren Feindseligkeit der Nachbarfürsicn mit unverzeih-licher Langsamkeit und Unerfahrenheit zu Wege gehe. Anst,der Kriegsminister, fügte sie bei, und Molleville, der Ma-rinemlnister haben weder die Grenzen, noch die Küsten inVcrtheibigungsstand gesetzt. Und nun kam es zu Verhand-lungen über das Betragen mehrerer Regenten des Auslan-des und der deutschen Churfürsten am Rhein. Mit Unwil-len sahen die Vertreter der Nation, welche Eingriffe fremdeMonarchen sich in das Völkerrecht erlaubten, indem sie An-stalten trafen, sich in die innern Angelegenheiten Frankreichszu mischen, und das Interesse des Absolutismus und derAristokratie zu ihrem eigenen machten.

Nach und nach hatten sich 60,»oo Auswanderer an demRhein und in Belgien versammelt, bereit, mit Feuer undSchwert ihr Vaterland zu überfallen. Drohender wurdenauch, in Folge der oben angeführten diplomatischen Ver-handlungen in Mantua und zu Pilnitz, die Demonstrationender fremden Herrscher wieder, sobalo Leopold gestorbenund Franz II., sinn Sohn ihm gefolgt war.

So standen die Verhältnisse Europa'-, als die Girondistenauf entscheidende Maaßregeln drangen, um den auswärtigenMonarchen eine Erklärung abzuzwingen. Der Erfolg war