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nvthwendigerweise — Krieg. Die unumschränkten euro-päischen Selbstherrscher glaubten sich von Gefahren umringt,als die glücklich errungene Freiheit der Franzosen, und dieaus diesem Lande über ganz Europa verbreiteten Doktrinenauch bei andern Völkern freudige Aufnahme fanden. Siefaßten daher den Entschluß, mit gewaffneter Handden neuen Ideen entgegenzutreten, einen Prinzipien-krieg zu führen und fachten somit den politischen Re-ligionskampf an, welcher nunmehr bereits gegen fünfzigJahre den halben Erdkreis erschüttert, seitdem nie mehrganz aufgehört, und während der Waffenstillstände nach Aus-sen sich nur desto erbitterter an den innern Heerd der Staatenzurückgezogen hat. Die Loosung wurde von den Fürstengegeben, und sie verhehlten es gar nicht, wie sehr ihnendie neue Ordnung der Dinge in Frankreich, die benachbarteVvlksherrschaft mißfalle. Ihre Proklamationen, ihre Anre-den an die Völker, sogar die diplomatischen Noten, welchegewechselt wurden, sind redende Beweise gegen den sogenann-ten „Anarchismus, Sansculvttismus, Freiheitsschwindel undden die Ruhe aller Staaten gefährdenden, verderblichen Auf-ruhr gegen Gott und König, welchen sich die französische Na-tion zu Schulden kommen lasse."
Nachdem ein Mal die französischen Grundsätze auf mehre-ren Fürsten-Kongrefsen, zunächst veranlaßt durch die aristo-kratischen Auswanderer, geächtet worden, und eine Kriegser-klärung an die befreite Nation im Rathe der Souveränebeschlossen war: so handelte es sich nur noch um materielleVerwände zum Angriff, und die Art, wie die Contre-Revo-lution bewerkstelligt werden sollte. Trotz der Einheit desPrinzips und der Gesinnung aller Monarchen Europa's, konn-ten sie doch in ein Paar Jahre zu keinem rechten Beschlußüber ihren Operationsplan kommen. Daran waren nicht nurdie Schlag auf Schlag folgenden überraschenden und betäu-benden Erscheinungen der Revolution, die Schlaffheit derKäbinete und die österreichischen Regentenwechsel schuldig,