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Zweiter Band.
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tragswidrige Einverleibungen von fremden Landcstheilen.Allein diese Vormunde hielten niclit Stich. Die früheracguirirten deutschen Landestheile mußten sich vernunftgemäßnoch der jeweiligen Verfassung des französischen Skonto rich-ten. und gegen die Einverleibung pä östlicher und genue-sischer Landestheile hatten nur die betreffenden Fürsten einRecht der Kriegserklärung.

Die Eimninhung in die innern Angelegenheiten fremderLänder war also faktisch von den Fürsten begonnen undmurre in Manifeste», welche dem Angriff folgten, sogar aus-gesprochen.

Arer, als man sich gegen die neue französische Staaksverfassungvereinigte, da muß.e man das ganze bisher combinirte Spielder Kabincte umstoßen, und einen frischen Wurf beginnen,dessen Erfolg auch nicht einmal zu ahnen war. Nie habendie Monarchen ein verwegeneres Hazard gespielt, als in denReooiurionskriegen. Wie viel Bluc war seit 2un Jahrenfür das europäische Gleichgewicht geflossen! Alle dieseStröme waren überflüssig, sobald man die Kvnlinentalmachtim Herzen Europa'», welche allein Oesterreich gewachsenschien, durch Waffengewalt im gegenseitigen Bunde umstürzte,ober wenigstens in der moralischen Geltung vernichtete. Allehistorischen Verhältnisse mußten, wie bereits angedeutet, zerrissenvderverrenkt werden. Die oberitalischen Staaten verlie-ßen Frankreichs Bündniß, mit welchem sie doch in so vielenBeziehungen shmpakhistrten, und verbanden sich mit Oester-reich; Spanien und Neapel, die uralten Feinde Eng-lands, das ibren Handel an sich gerissen, ihre Kolonien ge-raubt hatte, vereinigten ihre Anstrengungen mit dem pro-testantischen Erbfeind. Oesterreichund Preußen diebeiden deutschen Pole, deren blutige Schlachtfelder nacheinem verheerenden siebenjährigen Krieg kaum wieder ange-baut waren, schloßen eine Freundschaft mit saurer Miene.

Wie nachtheilig diese aristokratischen Koalitionen für dieWelt waren, das beweist die kürzeste Uebersicht der neuesten