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weise immer noch gemäßigten Männer, hätte er seinen Thronretten können. Allein nur aus kurze Dauer war diese Einig-keit des Königthums mit der National-Versammlung möglich.Die Mitglieder des neuen Ministeriums waren: Clavierefür die Finanzen, Degrave, bald durch Servan ersetzt,für den Krieg, Duranthon für die Justiz, Lacoste für dieMarine, Roland für das Innere, Dumouriez für die aus-wärtigen Angelegenheiten. Die öeiden Letzteren waren übrigensdie auszeichnetsten und wichtigsten Männer im Ministerrathe.
Dumouriez, schon sieben und vierzig Jahre alt, alSdie Revolution begann, hatte sein ganzes Leben mit Intri-guen zugebracht, die er stets anwandte, wenn sie seinen Zweckennützlich waren. Der erste Theil seines Lebens verstrich un-ter Versuchen, durch wen er emporkommen, der zweite, durchwen er sich halten könne. Höfling vor 1789, konstitutionellunter der ersten Versammlung, Girondist unter der zweiten,Jakobiner unter der Republik, war er im hohen Grade alles,zu was ihn die Umstände machten. Aber er besaß alle Hilfs-quellen großer Männer, einen unternehmenden Charakter,rastlose Thätigkeit, schnellen, sichern, umfassenden Blick, un-gestüme Heftigkeit im Handeln, und Zuversicht aus außer-ordentliches Glück, dabei war er offen, gefällig, geistreich, kühn,den bürgerlichen und Kriegsgeschüften gleich gewachsen.Sein an Mitteln reicher Geist wußte mit erstaunlicherGeschicklichkcit den Augenblick zu benutzen, oder sich in ihnzu fügen. Aber ebenso große Fehler verdunkelten die großenEigenschaften. Er war waghalsig, leichtsinnig aus angebor-ner Rastlosigkeit, sehr unbeständig in Gedanken und Mitteln;sein Unglück war gänzlicher Mangel an politischer Ueberzeu-gung. In Zeiten einer Revolution muß man zu einer Par-tei halten, sich auf die Höhe ihrer Anficht schwingen , undindem man sie überblickt, durch noch kräftigeren Willen siebeherrschen. Ihm fehlte für seine Zeit die Leidenschaft,diese vollendet den Mann und kann ihn zum Herrscher machen.
Roland, ganz ihm entgegengesetzt, war ein Mann von
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