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Zweiter Band.
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bewerkstelligenden Einfall an, der bei genauer Einhelligkeitin der Ausführung glücken «ußte. Die Generale Theo«bald Dillon und Biron erhielten Befehl, der eine mit4,nun, der andere mit io,noo Mann von Valenciennesgegen Mons aufzubrechen, während Lalayett« eiligst vonMey über Sedan, Meziöres und Givet gegen Namur vor-dringen und von da nach Lüttich oder Bniffel «arschirensollte. Der Plan war gut angelegt, aber die Ausführungmißlang, weil die Angriffs-Kolonnen weder stark, noch geübt ge-nug waren. Kaum hatte Dillon die Grenze überschritten, alsein Söldner-Regiment zu den Oesterreichern überlief (28. 2 pril1792) und panischer Schrecken sich des Heeres bemächtigte;der Verderb >chc Ruf: „Rette sich wer kann!" lief durchdie Glieder, und der unglückliche Feldherr wurde von seineneigenen Soldaten ermordet. Auch Biron mußte sich fast untergleichen Umstünden ordnungslos in seine alten Stellungen >u-rückziehen. Grund dieser auffallenden und für die Franzosenschimpflichen Erscheinungen ist entweder die Feigheit fnfcherTruppen, welche noch nie im Feuer waren, oder Mißtraueng gen die Anführer, oder wahrscheinlich im Finstern gewon-nener Verrath.

Als L.fapette mit seinem ermüdeten Heere zu BouvineSankam und te» Unstern von Valenciennes und Lilie erfuhr,sab er den Zweck des Einfalles verfehlt und dachte auf de»Rückzug. Jetzt gab Rochambeau, der nicht das untergeord-nete Werkzeug von „übereilten" Minister-Planen seyn wollte,s, ine Entlassung, und das französische Heer beschränkte sichwieder auf die Vertheidigung. Die ganze Grenze stand nununter zwei General-Kvmmando's, dem von Lafa pelle (vvmMeere an bis Longwp), und dem von Luckner (von der Mo-sel bis zum Jura). Lafapette übergab den B fehl seines lin-ken Flügels dem General Arthur Dillon, und berührtemit seinem rechten Luckner, dessen Stelle am Rhein Bironeinnahm. So erwartete man die Verbündeten.

Aber die Vorfälle bei den Heeren wäre» ein Zankapfel für