Band 
Zweiter Band.
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stimmte, die aus den Dcpartemens gezogen werden sollten.Was sonst die Fürsten siel) beigcben, verlangte lstcr die Na-tional-Versammlung — ein schlagfertiges Heer für ihre Zwecke;der Verwand war die Deckung der im Kriege erlittenenVerluste. Die konstitutionelle Partei in der Versammlungwidersetzte sich diesen von dem Girondisten-Ministeriuni vor-geschlagenen und der Majorität angenommenen Maaßregeln.Bisher war die Mittelklasse nvcl, immer die von der Revo-lution vorzüglich begünstigte; was man dem unumschränk-ten Thron genommen, kam dem Stande der Besitzer zugut: dieser bildete die Nationalgarde und besetzte die bürger-licben Aemter: ein gewisses Unrecht des nur nach seinen,Umsang veränderten Privilegiums war daher geblieben: dieVermöglichen statten eS zu theilen angesungen; aber es liegtweder in dem Vcrnunftrechte, noch lag es in den Ansichtender herrschenden Demokraten, dass die unteren Klassen un-terdrückt blieben. Um sie zur Theilnahme an Staatssachenanzureizen und in fortwährender Bewegung zu halten, ver-anstaltete man revolutionäre Feste, und organisirte die Mas-sen zu einer mit Piken bewaffneten Miliz. Vergebens prv-lestirte der Generalstab der bisherigen Nationalgarde gegendas Rcservelager und die Bewaffnung der Menge; sein Wi-derspruch hatte nur eine veränderte, dem demokratischenPrinzip günstigere Organisation der Nationalgarde zur Folge,>n welche nun auch Abtheilungen von Pikenmänncrn einrück-ten, zum grosten Aergerniß der stolzen Altbürger.

Der König, schon seit einiger Zeit mit seinem „Sansculot-ten - Ministerium" gespannt, dem er nicht ohne Grund vor-warf, daß es selbst die königliche Gewalt zu schmälern strebe,verweigerte den beiden Dekrete» seine Zustimmung, gegen denRath des feinen Dumouriez, des Gegners seinerKollegcn, welcherihm rieth, die Girondisten zu entlassen, aber die Dekrete zu be-stätigen. Auf einen Brief Rolands an den König über seinelonstilutionelien Pflichten, worin er aufgefordert wurde, sichohne Rückhalt zum König der Revolution zu machen, entließ