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Ludwig am i;. Juni sein Ministerium, worüber die Natio-nal'Versammlung ihr Bedauern ausdrückte; und Dumouriez,der sich bereits durch sein Betragen verdächtig gemacht hatte,reiste als Unterbefehlshaber zur Armee ab.
Seinen Rath besetzte der König mit Feuillans ohne Na-men und Einfluß. Zwischen zwei kriegführende Crtreme ge-stellt, wurden sie leicht überflügelt; die Verhältnisse gestaltetensic h in dieser Krisis revolutionär; der König konnte sich in seinerkonstitutionellen Stellung nicht halten, und machte jetzt denverhängmßvollen Fehler, auf die Waffen der coalirten euro-päischen Fürsten zu rechnen, an welche er Mallet-Dupan miteiner geheimen Sendung abschickte. Was soll man sagen,wenn man diese Sendung mit der vorstehenden Rede des K -nigs vergleicht, in welcher er die Kriegserklärung gegrn dasAusland motivirte?
Die Unzufriedenheit mit den Volks-Azitatoren, welche dasStaatcruder an sich gerissen hatten, versammelte noch einmaldie Häupter der vormaligen konstitutionellen Opposition, Lalip-Tollendal, Malouet und Andere, ferner die Feuillans, Du-port, Lameth und Barnave um den König. Auch Lafayette,der von seinem Lager den demaqvgisthen Bewegungen in derVersammlung und Hauptstadt mit Besorgnissen für die Vei-faffung von 1791 zusah, glaubte den Fortschritten der re-volutionären Klubs, an deren Spitze der einflußreiche Ja-kobinische stand, seinen sonst geachteten Namen entgegen-sehen zu müssen. Aber sein redlicher Eifer ließ ihn das Un-passende und Anmaßliche seines Benehmens übersehen, alser — ein Befehlshaber der bewaffneten Macht — von Mau-beuge aus i» seinem, seines Heers und aller BaterlandsfreundeNamen einen Brief sciirieb, worin er das Ende der Klubs-herrschaft, die Unabhängiakeit und Bef.stiqung des konstitu-tionellen Throns forderte, und die Deputirten ermähnte, nurgesetzliche Maaßregeln zu ergreifen. Dieser unkluge Schritt,der entweder eine verfassungswidrige Drohung oder eine Lächerlichkeit enthielt, mußte die Girondisten und Jakobiner