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ziehen, ermähnte zur Achtung gegen das Gesetz und die Be-hörden, und ließ dem Zug die Thüren öffnen. Er war durchden Anschluß aller Menschen-Gattungcn zu ro —3»,l>no Köpfenangewachsen und zog an der Versammlung unter stürmischemBeifallklatschen der Gallerten, unter Lbsingung revolutionärerVolkslieder und mit dem Rufe: „Es lebe die Nation!Es leben die Sansculotten! Nieder mit demVeto!" drei Stunden lang vorüber. Von hier nahm er seineRichtung, unter Anführung Santcrre's, gegen das Schloß derTuilerien; hier angekommen mußte er eine Weile Halt ma-chen, da die Thore des Palastes geschlossen und von Gendar-men vertheidigt waren. Das Volk ließ sich nicht irre machen,es verlangte seinen König zu sprechen, und da ilnn der Ein-tritt nicht sogleich gestattet wurde, richtete cS eine Kanonegegen die Schlvßpforten; die Gendarmen und Nationalgar-den, im Herzen dem Volke befreundet, widersetzten sich nichtlange und öffneten das Thor; der König selbst hatte es nichtzum Aeußcrsien kommen lassen wollen. Nun drang eS von einemGemach in das andere, von einer Pforte zur andern, endlichunmittelbar vor den Saal des Königs. Ungestüm verlangtees hier, da die Thüren verrammelt waren, Einlaß und zurBekräftigung seiner Wünsche ertönten schon Artstreiche an denAngeln, bis Ludwig XVI., von einigen Anhängern und Prie-stern umgeben (letztere verschwanden sogleich bei dem Anblickedes VolkS), zu öffnen befahl.
Er selbst trat nun dem Volke entgegen, und rief aus:„Hier bin ich! es lebe die Nation!" Die erst An-dringenden, welche den Ausruf vernommen hatten, wareneinen Augenblick betroffen und ruhig; die Nachfolgenden aber,denen der Lärm, oder die Entfernung diese Worte geraubthatte, voll Unwillen gegen den bedenklichen Monarchen, riefenihm zu: „Bestätigen sie die Beschlüsse!" woraufLudwig, ungewöhnlich gefaßt, antwortete: „Das ist weder dieArt, noch der Ort sie von mir zu erlangen." Nun stelltedas Volk Tafeln auf, in die seine Wünsche cingegrabcn