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Departementsbehörde hatte zwar jede bewaffnete Zusammenrot-tung verboten und der Nationalgarde Befehl gegeben, solchemit Waffengewalt zu zerstreue», aber die Gestuuuug Psttionsbot hinreichende Sicherheit gegen jedes gewaltsame Einschrei-ten. Daher versammelten sich ungefähr 8uou Menschen inder Vorstadt St. Antoine, welche zuerst ihre Richtung gegenden Saal der National Versammlung nahmen. Der Stadt'anwalt Röder er machte dieser eben die Anzeige davon, alsrcr Zug schon vor der Thüre des Saals anlangte. Die Füh'rer begehrten, der Versammlung eine Bittschrift überreichenlind an ihr vorüberziehen zu dürfen. Nach hartnäckigem Wi-derspruch der rechten Seite, welche keine BewaffnetenBittsteller annehmen wollte, drang die linke, auf alteGebrauche sich stützend, mit der solchen Bittstellern wohlunverwcigerliche» Annahme durch. Die Deputation wurdeeingelassen. Ihr Redner führte eine drohende Sprache. „DasVolk, rief er, ist aufgestanden; cö ist entschlossen, fiel, großerMaaßregeln zu bedienen, Maaßregeln, welche in der Erklä-rung der Menschenrechte enthalten sind: Wider st and g e-gegen Unterdrückung. Die Andersdenkenden in derVersammlung, wenn eS solche gibt, mögen den BodendcrFreihcit reinigen, und nach Eoblenz gehen !... Als-dann kam er auf den eigentlichen Gegenstand der Bittschrif-ten, indem er fortfuhr: Die vollziehende Gewalt ist nicht ein-verstanden mit Euch. Also wird das Wohl eines freien Vol-kes von der Laune eines Königs abhängen! Aber darf die-ser König einen andern Willen habe» als den des Gesetzes?Das verlangt das Volk, und sein Kopf ist so viel werth, alsder Kopf gekrönter Despoten. Dieser Kopf ist der Stainm-baum der Nation, und vor dieser starken Eiche muß dasschwache Rohr steh beugen. Wir beklagen unS, ihr Herrn!über die Unthätigkeit unserer Heere, wir fordern, daß Ihrdie Ursachen davon erforschet; liegt die Schuld an der voll-ziehenden Gewalt (dem Könige), so scp sie vernichtet!''
Die Versammlung versprach, das Gesuch in Erwägung zu