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Königthum und diejenigen Behörden, welche letzterem zumSchutze dienten. Unter solchen Umständen war es offenbarunpolitisch von der obersten Departements-Verwaltung, Un-tersuchung gegen die Urheber des unblutig vorübergegangenen20. Juni anzustellen, und den Maire Pütion nebst demGemeindeanwalt Manuel ihrer Stellen zu entsetzen, weilsie sich bei jener Unruhe unthätig benommen hätten. DerKönig, welcher am 12. Juli ihre Entlassung bestätigt hatte,musite Tags darauf ihre Wiedereinsetzung durch die Ratio-'nalversammlung sich gefallen lassen. Dem Volkswillen warin diesem Punkte nicht zu widerstehen; er sprach sich andem Festtage des 14. Juli deutlich genug in ominösen Zei-chen aus. Diese Feier, welche vor zwei Jahren so deutlichdie Farbe einer allgemeinen Fröhlichkeit getragen hatte, wardiesmal von düsterer Art. Drei und achtzig Zelte, nebenderen jedem eine Pappel mit einer dreifarbigen Fahne stand,waren für die 8Z Dcpartemens auf dem Marsfelde errichtet.Für den König nebst der Versammlung, und für die Muni-cipalbeamten von Paris waren zwei andere aufgeschlagen.Dadurch glich ganz Frankreich sinnbildlich einem Heerlagerim Angesicht des Feindes. Die Sinnbilder des alten Feudal-und Pfaffenregiments lagen aufgehäuft, und sollten von demKönige, welcher es jedoch mit guter Entschuldigung verwei-gerte, angezündet werden. Die Volksmenge rief: „Es lebePütion! Petion oder den Tod!" Viele hatten diese Deviseauf den Hüten. Indessen legte der König, ohne Unbilden zuerfahren, den Grundstein zu einer Säule auf dem Bastille-platz, und der gefürchtete Tag ging, trotz den lebhaften Be-sorgnissen der Königin, glücklich vorüber.
Aber in Folge des allgemeinen Aufgebots wurde die öffent-liche Stimmung von Tag zu Tag leidenschaftlicher, das Ge-witter, welches sich so furchtbar entladen sollte, zog sichimmer drohender über der Monarchie zusammen.
Nachdem der König einen nochmaligen schriftlichen RathLafayette's, sich ihm anzuvertrauen, mit kaltem Hohn beant-