FZden zusammenlaufen, wo alle Ränke angesponnen werden,von wo aller Antrieb ausgeht! Die Nation ist der Spiel-ball dieses Kabinets. Das ist das Geheimniß unserer Lage,das die Quelle unserer Uebel, das die Stelle, wo geholfenwerden muß." —
In denselben Tagen hatte der König den Angriff Frank-reichs durch 52,00a Pre ußen angezeigt. Bristet verlangte,daß man die Minister wegen Verspätung dieser Nachrichtin Anklagestand versetze, einen geheimen Ausschuß von siebenMitgliedern zur Bewachung des öffentlichen Wohls ernenne,die Güter der Ausgewanderten verkaufe, die Bewaffnung derNationalgarden beschleunige und ohne Verzug das Vaterlandin Gefahr erkläre. Diese Verhandlungen fanden im Anfangdes Juli Statt. Ohne vorerst auf die Berathung über diePerson und Krone des Königs einzugehen, beschloß die Ver-sammlung, in Folge des Ausspruchs ihrer drei für die Un-tersuchung dieser Frage gewählten Comitös, daß das Va-terland in Gefahr sey. Sogleich erklärten sich alleBehörden in Permanenz; alle waffenfähige Bürger, welcheschon als Nationalgarden gedient hatten, wurden in Aktivi-tät gesetzt; Jedermann mußte die Waffen, welche er besaß,zur öffentlichen Verfügung stellen; wer kein Gewehr hatte,erhielt eine Pike; Bataillone von Freiwilligen wurden anden öffentlichen Plätzen aufgestellt; auf ihren Fahnen standdie Inschrift: „Bürger, das Vaterland ist in Gefahr!" EinLager von Vaterlandsvertheidigern wurde zu Soissons gebil-det; eine Menge Freiwilliger strömte aus den südlichen De-partemens Paris zu, um dem BundeSfest beizuwohnen,welches am 14. Juli, dem Gedächtnißtag der Bastille-Stür-mung gefeiert werden sollte. Aller Orten wurden Listenaufgelegt, wo man sich zum Dienste des Vaterlandes ein-schreiben ließ, und täglich wurden gegen I5,nov Namen ein-getragen.
Aber neben dieser Steigerung der Vaterlandsliebe, steigertesich auch der Haß gegen das der Verschwörung verdächtige'
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