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Zweiter Band.
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der Uebermacht erdrückt und unbarmherzig niedergemetzelt;„ein Schlachten war's, nicht eine Schlacht zu nennen?'sooo Leichen (meist aus dem Volke) lagen auf der Wahlstatt;man kann es der Nation nicht verargen, wenn sie sich anfremden Söldnern rächte.

Während des Kanonendonners schwebte die Nationalver-sammlung in äußerster Unrube, zwischen Furcht und Hoff-nung. Auf die falsche Nachricht, daß der Sitzungssaal ge-stürmt werden solle, wollten sich einige Deputirte entfernen.„Nein, nein! riefen Andere, hier ist unser Posten!" Alsbaldriefen die Tribünen: „Es lebe die Nationalversammlung!"Diese antwortete mit dem Rufe: „Es lebe die Nation!"Bald darauf hörte man von außen: „Sieg! Sieg!" DasLoos der Monarchie war gefallen.

Alsbald erließ die Versammlung eine Proklamation andas Volk, um die Ruhe wiederherzustellen, und forderte zurAchtung der Gerechtigkeit, der Behörden, der Menschenrechte,der Freiheit und Gleichheit auf. Die Anführer der Massen,nunmehr zur Allgewalt gelangt, benützten ihren Sieg. Derneue Gemeinderath ließ sich von der Versammlung seine Vollmach-ten bestätigen. Er zog mit dreiFahnen auf, welche „Vaterland,Freiheit, Gleichheit" alsJnschrift führten. In befehlendemTone verlangte er die Absetzung des Königs und ei-nen Nationalconvent. Man könnte fragen: warumeinen Nationalconvent? die Nationalversammlung war ja anOrt und Stelle? — Aber, ist die Antwort, die gegenwär-tige Versammlung hatte eine bestimmte Mission, nämlichdie der constitutionellen Gesetzgebung; ein unter den jetzigenUmständen berufener Convent war dagegen in jeder Hinsichtsouverain, und mußte alle Staatsgewalt in sich vereinigen;manche Volksführer hofften in diesen gewählt zu werden,daher wurde eine neue Wahl verlangt. Viele Deputationen,alle mit demselben Verlangen, bestürmten die Versammlung.Sie mußte willfahren; nur die Absetzung des Königsbrachte sie in einige Verlegenheit. Daher bestieg Vergniaud

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