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gegen äußere und innere Feinde zugleich zu kämpfen, wennes einen Soldaten- und einen Bürgerkrieg zugleich auszu-fechten hat. Von nun an trat er vom öffentlichen Schau-platze ab; das einzige Mal, wo er wieder erschien, warim Jahr I83l>, und auch diesmal, beging er einen IrrthumdesCalculs mit seinem Bürgerkönige. Er starb 1851, seinerTugend wegen geachtet, nicht wegen seiner politischen Kunst.
Es fehlte an einem Oberfeldherrn, und doch drängte derKrieg von allen Seiten. Achthundert Bauern batten inder Vendee durch Einnahme von Chatillon - lur-Suvres denverderblichen Aufstand begonnen, der sich bald mit reißenderSchnelligkeit im Schoße des Landes selbst verbreitete. Dienördliche Grenze war mit feindlichen Schaaren bedeckt, dienach dem schon erwähnten, gut kombinirten Angriffsplan(s. p. 166 ) in das französische Gebiet eindrangen. Die Ver-theidiger desselben waren auf einer Strecke von beinahe zwei-hundert Meilen zerstreut; im Mittelpunkt und auf beidenFlügeln zugleich angefallen, gewährten sie wenig Hoffnung,den Feind durch ihre schnelle Vereinigung aufhalten zu kön-nen. Die französische Grenze war auf dem von der feindli-chen Hauptmacht bedrohten Punkte nur durch einige Städteund feste Plätze, Thionville, Verdun, Longwp und Montmvdpgeschützt, deren man sich mit leichter Mühe bemächtigenkonnte.
Prinz Hohenlohe ging bei Germersheim über den Rhein,und warf den linken Flügel der französischen Rheinarmeeunter Kellermann auf Weiffenburg zurück. Im Mittelpunktberannte der Herzog von Braunschweig Longwp und Mont-medy und bedrohte Thionville. Luckner, an der Spitze derMoselarmee, mußte, nach einem vergeblichen Versuche gegenFontenay, nach Metz umkehren; der Feind, auf dem rechtenUfer der Orne, bedrohte die Flanke des französischen Heers,nnd schnitt ihm die gerade Straße von Metz nach Verdunab. Während Luckner langsam an der Mosel heraufzog, er-gab sich Longwp schon nach zehnstündigem Bombardement.