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Departemens anschließen könnten; seine Soldaten wollte erdem König und der Verfassung neu schwören lassen, undmit dem Heere gegen die empörte Hauptstadt ziehen. Diedrei Kommissäre der Nationalversammlung ließ er verhaftenund in den Thurm von Sedan werfen, „weil, da der Ver-sammlung Gewalt geschehen sep, die Mitglieder, welche eine„solche Sendung angenommen hätten, nur entweder Häupter„oder Werkzeuge der Faktion seyn könnten, welche die Na-tionalversammlung oder den König unterjocht habe."
Aber die Armee war patriotischer, als der Anführer; dieGefahr des Vaterlandes rührte jene Krieger, welche denEifer sahen, womit die Nationalversammlung und Bevölke-rung von Paris Allem aufboten gegen den auswärtigen Feind;sie vermochten eine solche Felonie nicht zu begehen, und La-fapette mit seinem Generalstab sah sich verlassen; die Unter-feldherren blieben der Revolution treu; er mußte dem stär-keren Geschick weichen. Am 19. Aug. verließ er in Beglei-tung von einigen seiner Freunde und Oberoffiziere die Armee,wobei er großmüthig alle Schuld der Meuterei auf sichnahm. Ohne zum Feinde überzugehen, — denn sein Beneh-men war ein Fehler, kein Verbrechen — hatte er im Sinne,durch die feindlichen Posten zu schleichen und Holland zuerreichen, von da aber in sein zweites Vaterland Amerikaüberzuschiffen. Er wurde jedoch mit seinen Gefährten vonden Oestreich«» entdeckt, und gegen das Völkerrecht, weiler seinen Grundsätzen und der Liebe zu seinem Vaterlandetreu blieb, in Magdeburg und Olmütz fünf Jahre in har-ter Gefangenschaft gehalten. Erst Napoleon hatte dasVerdienst, im Frieden von Campo-Formio ihn aus dem un-gerechten Kerker zu ziehen. Durch diese standhaft ertrageneGefangenschaft hat er den Flecken gebüßt, den wir ungernauf einem so reinen Charakter sehen, und eigentlich mehr einemMangel an richtiger Beurtheilung der Umstände zuzuschreibenhaben, als verkehrtem Willen. Lafayette erkannte nicht, wie un-vermeidlich wilde Ausbrüche der Leidenschaft sind, wenn ein Volk