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Zweiter Band.
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Unmöglichkeit, zu schaden, verseht werden!" Alsbald wurdendie Barrieren von Paris 48 Stunden lang verschlossen. DerTambour kündigte Hausaussuchungen an, und jeder Bürgerwar gehalten, daheim zu bleiben; alle unbeeidigten Priesterwurden in das Haus der Karmeliter geführt und eingeker-kert; alle Personen, die dem Hof angehört hatten oder deSRopalismus verdächtig waren, in der Abtei, der Force unddem Chatelet eingeschlossen. Die Stadt war in unbeschreib-licher Aufregung. Der öffentliche Vertheidigungsausschuß,welchen die Nationalversammlung ernannt hatte, berief denVollziehungsrath zur Berathung über die Art des Wider-standes, der dem eingedrungenen Feind zu leisten sey. Einigewaren der Meinung, unter den Mauern von Paris eineSchlacht zu liefern, Andere, nach Saumur zurückzuweichen.Danton erhob sich: „2hr wißt, daß Frankreich in Paris ist;wenn ihr die Hauptstadt aufgebt, so überantwortet ihr euchselbst und Frankreich; in Paris muß man sich um jedenPreis halten; aber vor den Thoren der Stadt zu schlagen wäreunmöglich; seit dem iv. August ist Frankreich in eine royali-stische und republikanische Partei getheilt; letztere zählt dieMinderheit, auf welche doch allein im Kampfe gerechnet wer-den kann; die andere wird sich weigern, auszuziehen; siewird in Paris zu Gunsten der Fremden Umtriebe wachen,während eure Vertheidiger, zwischen zwei Feuer gestellt, sichin ihrer Abwehr tödten lassen; unterliegen sie, wie wahr-scheinlich, so ist euer und Frankreichs Untergang gewiß; sie-gen sie, so wird eure Stellung, den Royalisten gegenüber,welche an Macht und Einfluß nichts verloren haben, keinebessere geworden seyn. Mein Rath ist, um diese Taktik zuentkräften und den Feind aufzuhalten, muß man den Roya-listen Furcht einflößend (Man schwieg.) Ja, — wieder-holte Danton — man muß den Royalisten Furchteinflößen!" Die Versammlung hatte den schweren Inhaltseiner Worte verstanden, und bangte vor der Ausführung;ihre Mehrzahl, obwohl Demokraten, waren unentschlossene

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