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Theoretiker. Danton begab sich von hier auf das Gemein-dehaus, wo er entschiedenere Zustimmung fand. Daselbstwurde auf seinen Antrag sogleich der Beschluß gefaßt, undbald darauf von der Nationalversammlung zum Gesetz erho-ben, daß jedes Individuum, das sich weigere, gegen den Feindzu ziehen, oder seine heimlichen Waffen abzugeben, oderdie Thätigkeit der vollziehenden Gewalt lahme, mit dem Todbestraft werden solle.
Die Kunde von Verdun's Uebergabe erscholl. Alle waf-fenfähigen Männer versammelten sich auf dem Merzfelde,um eingetheilt und am i. September an die Grenze geschicktzu werden. Der Gencralmarsch schlug, die Sturmglocke läu-tete, Kanonen wurden gelöst. Danton stattete eben in derVersammlung über die Maaßregeln Bericht ab, die er zurRettung des Vgterlandes genommen habe. „Die Kanone,sprach er, w-lche ihr hört, ist nicht die Allarm-Kanone; esist das Zeichen zum Aufbruch gegen unsere Feinde. Sie zubesiegen, sie niederzuschmettern, was bedarf man? Kühnheit,und wieder Kühnheit, und nichts als Kühnheit!" Von al-len Seiten erhielt die Nationalversammlung patriotische Ge-schenke, Schaaren von Freiwilligen eilten unter die Fahnen,und zeigten sich vor ihrem Abzug den Volksdeputirten.
Indessen verbreiteten sich düstere Gerüchte in der Stadt;die Royalisten im Einverständniß mit den heranziehendenHeeren der Auswanderer und des Auslands haben das Kom-plott vom 10. August noch nicht aufgegeben, sondern seyenentschlossen, ihre gefangenen Mitverschwörer zu befreien undeinen Aufstand zu wagen. Das voy der Versammlung er-nannte außerordentliche Tribunal gegen die Schuldigen des10. Augusts hatte zwar einige Personen verurtheilt, aberdie Gemeinde und ihre Häupter we»en mit dem befolgtenlangsamen Gange nicht zufrieden. Sie faßten Vertilgungs-plane gegen die Aristokraten, und Marat, Panis, Sergent,Cvllvt d'Herbois, Billaud-Varennes, Tallien u. A-, an ihrerSpitze Danton, entflammten die Wuth der unteren Klassen.