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lich waren der 10. August, der Umsturz des Königthums unddie bis dahin gemachten Fortschritte. Aber jetzt wollten siedem Volke, das sie einmal in Bewegung gesetzt und zumHandeln angesührt hatten, Stillstand gebieten, und im Drangder Umstände starr an den Formen der Repräsentativ«Demokratie hangen, ihre Beschlüsse durch die Masse derNation aussühren, doch derselben Nation keine andere Stimmein dem Rathe ertheilen, als die Wahlstimme. Vielleichtwäre ihre Gesetzlichkeit unter ruhigeren Umständen undin einem Lande durchgedrungen, das keinen so ausgezeichne-ten und imponirenden Mittelpunkt gehabt hätte, wie Frank-reich an Paris. Das Pariser Volk dagegen wollte sich indie gesetzlichen Formen einer reinen Repräsentativ-Republiknicht so leicht fügen; man sprach damals so viel von Romund Athen, daß sich der Volksbegriff einer absoluten Demokra-tie nach antiker Weise, wo jeder Bürger an allen Funk-tionen der Regierung Theil nimmt, in den Köpfen gestaltete,obwohl eine solche für ein großes Reich unmöglich ist, undallein in kleineren Stadt-Republiken gedeihen kann, auch hiernur bei allgemeiner politischer Aufklärung glücklich.
Mochte übrigens auch die Theorie der Girondisten rich-tiger seyn: der Gang der Ereignisse und die Noth des Au-genblicks sprachen laut für ihre politischen Gegner, mit wel-chen sie sich vor Sicherstellung der Republik in keinen dasGanze gefährdenden Parteikampf hätten einlassen sollen. EineHerrschaft der unteren Klaffen konnte nur vorübergehendseyn, so lange die Krisis dauerte, in welcher man die Ret-tung des Staats den Fäusten der Menge anvertrauen mußte;alsdann wäre von selbst jene wohlthätige Ueberlegenheit gei-stiger und geselliger Bildung wieder hervorgetreten, der dieunteren Klassen in weniger außerordentlichen Verhältnissengerne den Vorzug einräumen. Doch die Girondisten woll-ten diesen Zeitpunkt nicht abwarten, und überließen sich ih-rer rednerischen Hitze gegen die Hauptstadt, den Gemeinde-rath, die Klubbs und deren Führer, indem sie für die De-