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Zweiter Band.
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nicht stichhaltig, denn ein abgesetzter König ist immer einemißliche Sache für eine Republik: er bleibt der Mittelpunktaller Angriffe gegen dieselbe. Der kleine Rest von Anhängernder Konstitution von 1791 hatte sich g e gen das Gericht ausge-sprochen; die Girondisten, welche in der Gesetze-Kommisstonherrschten, sprachen sich für das Gericht aus, mit den vonMailhe angegebenen Gründen; dabei verlangten sie abereinen ordentlichen Proceßgang, mit Anklage undVertheidigung, nach den gewohnten Formen. Beiden ent-gegen traten die Männer des Bergs: St. Just, Robert,Erugoire, Serres, Robespierre; sie verlangten eine Erec Il-tis n gegen Ludwig XVI., keinen Proceß; als Staats-männer, nicht als Richter wollten sie handeln. St. Just,ein Republikaner, voll Muth, Geist und Beharrlichkeit, der Haupt-sprecher des Bergs, bestieg die Nednerbühne, und bekämpftedie Einwendungen, mit welchen die Konstitutionellen derUnverantwortlichkeit das Wort geredet, die Girondistendieselbe angegriffen hatten. „Der einzige Zweck des Berichts(der Gesetzekommission), sprach er, ist, euch zu überzeugen,daß der weiland König als einfacher Bürger gerichtetwerden soll: ich aber — ich erkläre, daß er gerichtet wer-den muß als Feind! daß ihr ihn nicht sowohl zu richten,als zu bekämpfen habt, daß, da er in dem die Franzosenvereinenden Vertrag ein Nichts ist, die Rechtsformen gegenihn nicht in dem Civilgesetz, sondern in dem völkerrechtlichenzu suchen sind. Ich meines Theils sehe kein Mittelding:dieser Mensch muß regieren, oder sterben! Einen Königrichten, wie einen Bürger! dieses Wort wird die kalt ur-theilende Nachwelt in Erstaunen setzen; richten heißt dasGesetz anwenden. Ein Gesetz ist ein Rechtsverhältniß: wel-ches Rechtsverhältniß aber findet zwischen der Menschheitund den Königen Statt? Man kann nicht unschuldigherrschen; jeder König ist ein Rebell, oder ein Usurpator.Ludwig hat das Volk bekämpft: er ist besiegt, ist ein Barbar,

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