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Zweiter Band.
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verfolgten insbesondere die Unordnungen, welche die Volks«mosten und deren Führer zu Paris begingen: sie verlangteneine Polizei-Strenge, die in solcher Krisis nicht ausgeübtwerden konnte, ohne die aufgeregte, von Patriotismus glü-hende und zu den äußersten Anstrengungen für das Vater-land bereitete, deßbalb aber auch bei kleineren Ercessen zuschonende Masse aufs Tiefste zu erbittern: sie begingen dengroßen Fehler, ihre Beredtsamkeit und Macht gegen Vater-landsfreunde, wenn auch ercentrische, zu richten, und außer-ordentliche Tribunale gegen unordentliche Patrioten errichtenzu lassen, während sie gleichen Anstalten gegen wirklicheFeinde der Republik sich widersetzten, und Ruhestörungen inParis jedesmal benützten, ihre Gegner im Convent, selbstwenn diese laut ihre Mißbilligung aussprachen, mit demVerdachte der Theilnahme zu belasten. So lahmten sie dieKraft der Republik gegen wirkliche Gefahren, während siemit Rigorismus erdichtete, oder unbedeutende verfolgten.Sie selbst und nicht die Jakobiner haben durch ihre Streit-sucht die Nothwendigkeit herbeigeführt, daß Ein Theil ver-nichtet werden müsse. Ein ausgestandenes Volk läßt sichnicht am Gängelbande führen, und man muß keine Revolu-tion machen, wenn man jede Gesetzesübertretung, wie inruhigen Zeiten, bestrafen will. Dem Soldaten im Felde gehtManches hin, was zu Hause gerügt werden müßte. Indem Wunsch, die Revolution zu leiten, begegneten sich in-dessen Jakobiner und Girondisten gleichermaßen; wir habenden Jakobinern keine Herrschsucht vorzuwerfen, ohne dieGirondisten gleichfalls anzuklagen.

Bevor wir jedoch die Katastrophe dieses ParteikampfeSerzählen, müssen wir auf Frankreichs Beziehungen zum Aus-lande, auf seine veränderte Politik, auf dieLoose des Kriegs-würfels und die Stellung des Convents zu seinen Feldherrenseit Erklärung der Republik, zurückkommen: denn was imInnern vorging, wird durch diese Kriegsgeschichte zum Theilverursacht erscheinen.