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Wunder der Tapferkeit that; Generale und Soldaten wett-eiferten an Unerschrockenbeit. Die Marseillaise, welchewährend des ganzen Kampfes ertönte, steigerte noch die Hitzeder Kämpsenden- Fünf Retvuken wurden mit dem Bajon-nette genommen. Nicht minder schön war der Widerstandder feindlichen Armee. Herzog Albert und Clerfait be-fehligten die an Munition und Mannschaft bei weitem schwä-cheren Oestreicher. Die Ungarn ließen sich, ohne zu sUeben,in den Redouten niederhauen, welche mit östreichischen Leichenbedeckt wurden. Von französischer Seite zeichneten sich be-sonders aus: der General Dam pierre, der Herzog ronChartres (jetzt Louis Pyiiipp, König der Franzosen) undBeurnonville.
Den 7. November zog das französische Heer in Mons ein.Latvur, welcher den rechten Flügel der Oestreicher befeh-ligte, wich vor Labourdonnape zurück, der nach einanderTvurnay, Gent, Dpern und Brügge einnahm. Valencesetzte sich über Charlerop in Bewegung, um Namur zu be-lagern, das am r. December kapitulirte. Am 1Z. hatte beiAnderlecht ein Gefecht Statt, welches den Prinzen vonWürtemberg ungefähr 6m> Mann kostete; Tags darauf zogdas Heer in Brüssel ein, bewillkommt von einer freudetrun-kenen Bevölkerung, welche die Franzosen als Befreier be-willkvmmte. Dumvuriez übrigens, statt den Feind lebhaftzu verfolgen, verlor eine kostbare Zeit, blieb bis zum 18, inBrüssel, hielt sich vier Tage zu Tirlemont aus, und zog den28. in Lüttich ein; hier vereinigten .sich in,ono belgischeFreiwillige mit dem französischen Heere, Antwerpen öffnetedie Thore an demselben Tage, und die so lang zu Gunstendes Egoismus der Holländer verschlossene Scheide wurdedem Handel aller Nationen geöffnet. Zu Anfang des De-cembers gehörte ganz Belgien bis zur Mosel der französischenRepublik. So endigte der glänzende Feldzug von 1792. DieFranzosen waren Herren der Scheide und Mosel; sie hattendie Oestreicher hinter tse Roer zurückgeworfen, und auf al-