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, Schrecken genannt ward, entwarf sich den kühnsten Plan,k um noch vor der eigentlichen Eröffnng des Feldzugs in! Amsterdam zu seyn. Während Batence in Lüttich die bel-i tzische Armee, die dort herum noch in ihren Cantonnirungen§ lag, commandirte, um auf dieser Seite die Bewegung der^ Deutschen zu beobachten, belagerte Miranda mit 18 bisf so,ooo Mann Mastricht, und er selbst rückte mit nicht mehr^ als 13,700 Mann, die der Schrecken bis auf 40 und mehrere' Tausende vergrößerte, mitten zwischen den Festungen Bergop Zoom, Breda u. a. hindurch, um ohne weiteres überden Bied>Bosch zu setzen, und von da über Rotterdam, daSHaag, Lepdcn und Harlem geraden Wegs auf Amsterdamloszugehen. Miranda, der inzwischen mit der Belagerungvon Mastricht zu Ende gekommen seyn würde, sollte dannauf der andern Seite über Nimwegen Hinaufrücken, wo so-dann Dumourie; herabwärts von Amsterdam in Utrecht sichmit ihm vereinigen wollte, und sie beide dann auf solcheArt ganz Holland umwickeln würden.
Der Anfang schien der Ausführung dieses Plans sehrgünstig. Miranda ängstete Mastricht mit seinem Höllenfeuer,und vor Dumouriez fielen Breda, Klundert, Gertruidenburg.Aber diesen Lauf glänzender Unternehmungen hemmte plötz-lich der t. März.
Der östreichische Graf von Clairfait hatte sich denWinter hindurch mit einer Hand voll Truppen, mit eben? so viel Kenntniß als Muth, diesseits des linken Rheinufers,s zwischen diesem Strom und der Erfft gehalten. Nun, dak das Gewicht des Kriegs sich so viel schwerer zeigte, alsk man Anfangs geglaubt hatte, da es die WiedereroberungS Belgiens galt — bot Oestreich alle seine Kräfte auf, umx sich das Glück des bevorstehenden Fcldzugs zu sichern. Ge-^ wältige Truppenzüge gingen an den Niedcrrhein ab. Ders Feldmarschall, Prinz von Sachsen -Kob u rg, berühmt durch! den Sieg, den er im letzten Türkenkriege bei Martinestiaüber den Großvezier erfochten hatte, übernahm den Oberbe-