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dessen ungeachtet aber, als Mitglieder des Cönvents, eintgewisse Superiorität über ihre Collegcn erlangten, weil siemit den Gegenständen ihres Auftrags genauer bekannt waren,und darum die Versammlung leichter für ihre Meinunggewinnen konnten, besonders was die staatspolizcilichcn Aus-schüsse anbelangt; ihre Wahlen jedoch waren immer Resul-tate einer Stimmenmehrheit im Convent. Man hat demletzteren vorgeworfen, daß er oft Sklave der Pariser Bevöl-kerung, des Gemeinderaths und der Kluobs gewesen sey,und in dieser Beziehung seine Freiheit nicht mit der seinerSendung entsprechenden Kraft behauptet habe. Dieser Bor-wurf ist, so viel Scheinbares in ihm liegt, durchaus leer.Wenn die vorherrschende Partei im Convent auch in Parisund den politischen Gesellschaften überwiegenden Einfluß hatte,so folgt daraus nur, daß die Stimmung des Volks für flewar. Wenn dasselbe sich übrigens auch bisweilen ungebär-dig und drohend zeigte, so behauptete dennoch der Convent,sobald er wollte, seine Uebermacht: man denke nur anRobespierre's Sturz (9. Thermidor), gegen die Anstrengun-gen der Gemeinde durchgesetzt, an die Unterdrückung derSektionen durch Bonaparte unter Barras (13. Vendü-miaire). Durch die Ausschüsse, welche aus Conventsmitglie-dcrn bestanden, wurden die einzelnen Ministerien theilsgeradezu ersetzt (wie das Kriegsminist-rium), theils geleitet.Die Minister hatten eine sehr schwierige Stellung; sie warenfür den Erfolg der Maaßregeln verantwortlich, ohne dabei,dem Convent gegenüber, die Rechte eines selbstbeschließendenRaths zu genießen; dabei mußte ein Individuum sich noth-wendig, seiner Ueberzeugung nach, einer oder der anderenCoaventspartei anschließen; also war fle der Verfolgung vonEiner Seile wenigstens ausgesetzt, und für die Handlungeneines Subalternenpersonals verantwortlich, das sich, wie schongezeigt, nicht sogleich neu ersetzen ließ (besonders wegen der Par-teiung) und mehrfach gegen die herrschenden Principien des Augen-blicks anstieß. Deßhalb waren, wie unter dem Königthum,