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Erbitterung. Hätten doch die Girondisten ihre streitseligeBeredtsamkeit nicht fortwährend zu Reibungen an ihren inder That weit mehr patriotischen Gegnern zu üben gesucht!Diese waren es offenbar, welche der Pöbelwuth Einhaltgethan hatten, und doch mußten sie von den Girondistenden Vorwurs der Attentate des 10. tragen. Man darf sichnicht wundern, daß der Berg ihnen den Vorwurs zurückgab,und die beiden Theilen gleich verhaßten Auftritte Royalistenund englischen Agenten zuschrieb, welche Anarchie und innereVerwirrungen zu stiften suchen, um in der getrübten Quelleden eigenen Sieg sich zu erleichtern. Wen konnte man nuneines Einverständnisses mit solchen Feinden der Republikleichter verdächtigen, als die leeren Wortgefechten so geneig-net und Milde gegen die Feinde des Vaterlands predigendenGirondisten? Wirklich traten diese ziemlich unverhüllt ausihrem Dunkel hervor. Die Sektion Poiffonniere ließ durchihren Präsidenten einen Verhaftsbefehl gegen Dumouriezverlangen, gegen den einzigen Mann, auf welchem in demdamaligen Augenblick das Waffcnglück der Franzosen beruhte,und der zu Anfang des Merz noch keiner verrätherischenHandlung überwiesen war. Eine solche Forderung erregteallgemeine Indignation. „Das ist ein von den Engländernbezahlter Aristokrat!" schrie man. Und wirklich entdeckteman an der Fahne, welche die Sektion trug, weiße Bänderund Lilien. Jsnard trug auf die Verhaftung des Sektions-Präsidenten an, welche augenblicklich beschlossen wurde.Merkwürdig benahm sich Marat dabei, und man wird wirk-lich, wenn auch nicht an seinem System der Verdächtigung,doch an seinen Gesinnungen gegen die Girondisten irre; eswäre denn, daß er, damals selbst angeklagt, aus diesemGrunde die Unverletzlichkeit der Volksvertretung vertheidigte.„Diese Petition,, sagte er, ist ein wahres Komplot, man mußsie ganz lesen: man wird sehen, daß darin die Köpfe Der,gniaud's, Gensonne's, Guadets und Linderer verlangt werde.»;Ihr fühlet, welcher Triumph für unsere Feinde ein solches