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Zweiter Band.
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dir Aktenstück«, daß die Mehrheit des Pariser Volks die«onstituirten Behörden absetze; worauf sich der Gemeinde-rath zurückzog. Sogleich wird eine neue Municipalität ein-gesetzt, und Henriot zum Chef der bewaffneten Machternannt. Er läßt die Allarmkanone auf dem Pont-Neufabfeuern. Die Vorstädte gerathen in Aufruhr; 80,»uo Be-waffnete durchziehen die Stadt Paris.

Im Convent präsidirt Myllarme. Garat stattete Berichtab, daß der Aufstand in guter Ordnung vor sich gehe. Ersollte eigentlich mehr eine Demonstration der Volksmachtseyn. Die Girondisten machen ihre letzten Versuche. Valazoverlangt, daß Henriot verhaftet werde. Die Tribünenmurren. Vergnmud unterstützt ihn. Thuriot dagegen verlangt die Vernichtung der Zwölferkommission. Danton fordert mit Nachdruck, daß man dem Voik Gerechtigkeit wieder-fahren lasse, und diese feige Mäßigung, welche die Tyranneizurückbringe, verbanne. — Eine Deputation der Gemeindezeigt sich an den Schranken. Der unduldsame Guadetschwingt sich auf die Tribüne, ihr zu antworten. Seinebeleidigende Herausforderung erzeugt noch heftigere Unter-brechungen durch die linke Seite. Der Convent beschließt,daß die zur Aufrechthaltung der Ordnung und Sorge fürdas Eigenthum angestellten Arbeiter täglich zwei Frankenerhalten sollen; ferner die Einräumung eines Saals fürdie Commiffäre der Pariser Stadtbehörden, um sich mit demöffentlichen Wohlfahrtsausschuß zu berathen.

Noch einmal schien es, als ob die Girondisten die Mehr-heit der Versammlung für sich gewinnen würden. Vergniaud,der persönlich weniger gehaßt war, suchte die Einigkeit her-zustellen. „Wenn es einen Kampf gibt, sprach er, so wirder, was auch der Erfolg sey, zum Nachtheil der Republikausschlagen. Alle Mitglieder sollen schwören, daß sie aufihrem Posten sterben werden." Die ganze Versammlungerhob sich, diesem Vorschlag beistimmend. Doch Dantonschwang sich auf die Rednerbühne: „Entsetzet die Zwölfer-