Band 
Zweiter Band.
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und die linke Seite des Convents geleitet, des persönlichenbemächtigten sich Robespierre, Marat und die Gemeinde,außerhalb des Convents. Bei den Jakobinern war die Sitzungkurz aber bezeichnend. Bourdon de l'Oise schloß folgender-maßen: „Seyd überzeugt, daß alle jene Schufte, welche eineSpießbürger-Aristokratie gründen wollten, die Vorgänge dis«ser.Nacht verwerfen werden; sie werden sprechen: aber gegen wenstehet ihr denn auf? Es gibt weder Geistlichkeit noch Adelmehr. — Ja, aber man will andere an ihre Stelle bringen,und die Neuen sollen behandelt werden, wie die Alten."Den 1. Juni 10 Uhr Abends fing der Generalmarsch wiederzu schlagen an, und die 48 Sektionen nahmen, mit denWaffen in der Hand, abermals ihre Richtung gegen denConvent. Ein Theil der Girondisten hätte sich in einemPrivathause versammelt, die andern begaben sich an ihrePosten. Während die rechte Seite nur schwach besetzt war,waren die Bänke der Linken und der Ebene vollzählig. Derunerschrockene Lanjuinais verlangte das Wort: „Ich komme,sprach er, Euch die Mittel anzugeben, wodurch neue dro-hende Bewegungen verhindert werden können." — „Nieder,nieder! schrie man, er will den Bürgerkrieg entzünden!"-„So weit es möglich ist, entgegnete Lanjuinais,'^ier seineStimme verständlich zu machen, werde ich den Charaktereines Volksrepräsentanten in meiner Person nicht erniedri-gen lassen! Bis hieher habt Ihr nichts gethan, Ihr habtAlles geduldet; Ihr habt Alles genehmigt, was man vonEuch verlangte. Eine Aufstands-Versammlung tritt zusam-men, sie ernennt einen mit der Vorbereitung des Aufruhrsdeauftragten Ausschuß, einen vorläufigen Befehlshaber zurAnführung der Empörer: und diese Versammlung, diesenAusschuß, diesen Befehlshaber, Ihr, Ihr duldet sie Alle!"Bei jedem Worte wird Lanjuinais mit Wuthgeschrei unter-brochen, die Hitze steigt in solchem Grade, daß mehrereAbgeordnete des Bergs den Redner von der Tribüne herab-ziehen wollen. Lanjuinais hält sich mit aller Macht. Die