Band 
Zweiter Band.
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Scene wird so grausenerregend, daß der Präsident sich be-deckt und die Stürmer der R-dnerbühne zur Ordnung rüst.Als die Ruße ein wenig hergestellt war, wachte Lanjuinaisden zwar wüthigen, aber durchaus unbesonnenen Vvr'chlag,daß man die revolutionären Behörden von Paris absetze,mit andern Worten, daß die Waffenlosen gegen die Bewaff-neten Strenge gebrauche» sollen. Kaum hatte er geendet,als die Bittsteller der Gemeinde sich von Neuem zeigten.Ihre Sprache ist kurz, und energischer,-als je: „Die Bürgervon Paris haben seit vier Tagen die Waffen nicht aus derHand gelegt, seit vier Tagen rcklamiren sie von ihren Be-vollmächtigten ihre unwürdig verletzten Rechte, und seitvier Tage» verhöhnen die Bevollmächtigten ihre Ruhe undUnthätigkeit.... Man muß die Verschwörer in vorläufigeHaft bringen, man muß das Volk auf der Stelle retten,oder es rettet sich selbst!" - Billaud und Tallien,welcher schon früher „das Schwert des Gesetzes gegen dieVerräther" verlangt hatte, forderten die Erledigung dieserPetition noch in derselben Sitzung. Lindere Mitglieder ver-langen die Tagesordnung. „Die Tagesordnung ist, dasVaterland zu retten," erwiederte Legendre. Dennoch wurde,unter dei^Geschrei von Außen: „Zu den Waisen, zuden Waisen!" die Tagesordnung votirt und der öffentlicheWohlfahrtsausschuß innerhalb drei Tagen mit der Bericht-erstattung beauftragt. Jetzt verließen alle Männer die Tri-bünen und die Schwül« der Erwartung lagerte auf demConvent. Mehrere Abgeordnete machten Vorstellungen, wieunklug dieser Beschluß in solcher Krisis sey, und verlangtendie vorläufige Verhaftung der 22 angeklagten Deputirten.Da berichtete Cambon, daß in einer halben Stunde deröffentliche Wohlfahrtsausschuß seinen Bericht erstatten werde.Bald erschien Barrore auf der Tribüne und beantragte denvon Danton mit Wärme ergriffenen, von Robespierre abge-lehnten Ausweg, daß die Häupter beider Parteien gegenseitigund freiwillig sich aus dem Convent verbannen sollen. Da