^ gestoßen. Dadurch wurde stufenweise der Schrecken herbei-
f geführt. Man ward endlich der Geduld müde. Das jetzt
i »ereinbrechende Strafgericht hat die französische Nationalität
i gerettet. Allerdings gab es einige Ungeheuer, jene in den
! empörten Provinzen wüthende Proconsuln. Doch wir
wollen der Erzählung nicht vorgreifen!
Wir haben gesehen, wie sich die Hauptstadt gegen die! Girondisten erhob, und vereint mit den Bergmännern imConvent die Verhaftung derselben durchsetzte. Ganz andersl war die Stimmung gegen diese Deputirte in den meisten
e Departemens; daher auch ihr Trotz und hartnäckiger Wider-
! stand gegen den Berg; sie wußten, daß sie eine Zuflucht,
^ einen sichern Rückhalt hatten, darum trieben sie die Sachen
I auf's Aeußerste; aber zu ihrem eigenen und ihrer Anhänger
^ Verderben, zum ewigen Vorwurf für sie selbst.' Als, die
! Girondisten im Convent. geschlagen waren, ließen sie ihre
Provinzen mit den Waffen des Bürgerkriegs für sich in dieSchranken treten. Schon lange herrschte dort Mißvergnügenüber das Betragen der Hauptstadt; sie hatten es absicht-lich genährt.
Paris, der Sammelplatz von Großrevolutionären und er-hitzten Geistern, Paris, der Herd jenes Feuers, das Frankreichentzündete, der Zielpunkt aller feindlichen Angriffe und derGlenze so nah, — Paris hatte sich der heftigsten Parteiin die Arme geworfen. Nicht so die entfernteren Provinzen,welche an die Schweiz, Italien, Spanien und an die Meeregrenzen. Hier reichten sich, neben und zum Theil in Ver-bindung mit den Gefahren vom Auslande her, dreierleiAufstände die Hand, welche da und dort wieder in eineneinzigen zusammenschmolzen. Den erbitterten Kampf derVendeer und Chouans für Adel-, Priester- und Königthumin ihrer patriarchalischen Gestalt haben wir beginnen sehen;auch die Anhänger der konstitutionellen Monarchie und Ver-fassung von 1791 erhoben die Fahne. Gleichzeitig nun be-k gann nach den Ereignissen des 31. Mai der föderalistische