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Zweiter Band.
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! der wichtigen Hauptstadt der Eiroude, mit koo,l>oo Ein-f wvhnern, war Alles vereint gegen die Jakobiner, selbst die' Municipalität und der Hauplklub. Stolz auf die berühmte> Conventspartei, welcher dieses Departement den Namen

- gegeben hatte, faßte man hier den Entschluß, sie gegen ihrepolitischen Gegner zu halten. So weit reichte der Umfang desgemäßigt-republikanischen oder föderalistischen Aufstandes

Längs den Küsten des Oceans, in nördlicher Richtung>. von der Gironde bis zu den Loire- und Seinemündungen,wüthete der weit verderblichere und gefährlichere Bürger-krieg des aristokratischen, kirchlich-fanatischen, absolutistischen! Royalismus.

Das gleichzeitige Waffenunglück der Republikaner gegen^ die fremden Heere in den Niederlanden und' am Rhein istj bereits erzählt.

- Dieß war die Stimmung der Departemens, als die Kundevon den Vorfällen des 51 . Mai und 2. Juni, durch ihreflüchtigen Abgeordneten überbracht, die verborgene Glut zurFlamme anfachte.

Die letzte Zuflucht im Rath überstimmter Parteien ist diephysische Gewalt. Zu ihr nahmen also, wie schon zuvor dieköniglich Gesinnten, so jelst die gemäßigten Republikaner ihreZuflucht. Aber der Bürgerkrieg war gerade das Mittel, jedeMäßigung zu verbannen, und die Gewalt in die Hände detEraltirtesten zu bringen. Jetzt wurde die Herrschaft derBergmänner und Jakobiner, die Anwendung unerhörter

- Strenge zur Rettung der Republik Sache der Nothwendigkeit,s Gewiß, wenn man bis zum 2. Juni seine Theilnahme und^ selbst Bewunderung den Deputirten der Gironde nicht ver-sagen konnte, so muß diese von nun an wenigstens denjenigenunter ihnen, welche handelnd auftraten, entzogen werden.Diese nahmen die Verantwortung auf sich, den von ihnenzum Lehrsatz gemachten Föderalismus mittelst Waffengewaltzu verwirklichen, und waren egoistisch genug, um ihrenpersönlichen Feindschaften Genüge zu thun, einen neuen

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