Band 
Zweiter Band.
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und Thuriot, welche kurz darauf durch Carnot und Robes-pierre ersetzt wurden. Man vermehrte den Ausschuß vonneun Mitgliedern auf zwölf; Prieur de la Cüte d'Or, Collor-d'Herbois und Billaud-Barennes kamen hinzu.Carnvt beschäftigte sich allermeist mit dem Kriegswesen;RobeSpierre mit der Polizei» ihm zur Seite standen Couthonund Samt-Just; man nannte sie später das „Triumvirat."Die Mitglieder des allgewaltigen Ausschusses versammeltensich in den Tuilerien, in den kleinen Zimmern Ludwigs XVl.Eine Menge von Bureaur, angefüllt mit zahlreichen Hilfs-arbeitern, hatten die erste Gallerie inne; alle Eingänge warendüster, ernsten Anblicks, voll Papieren und Packeten; dievielen Diener durften auf den da und dort hingeworfenenPolstern selten des Schlafs genießen; der Ausschuß warpermanent; Collot, Bestaub, Barrere, Couthon oderCarnvt befanden sich zu allen Stunden daselbst, rings umeinen ovalen, mit grünem Teppich behangenen Tisch gereiht:eine Charte von Frankreich lag aufgeschlagen vor ihnen;aber ihre vollzählige Sihung begann erst zehn Uhr Abends.

In den Gewölben des Schlosses hatte der Ausschuß einevollständige Druckerei, wo man des Nachts die Berichte,Befehle und Beschlüsse druckte. Wenn Rvbespierre eintrat,machte er die Runde um den Tisch, sich von dem Gegen-stand der Berathung unterrichtend, und jetzt nahm dieseeinen noch ernsteren Charakter an.

Der allgemeine Sicherheitsausschuß, aus Du-barran, Elie Lacoste, Louis du bas-Rhein, Duval, Lavi-comtenc, Moses Baisse, Jagvt, David, Amar, VadierVoulland, Rhul bestehend, war geräuschvoller und zog mehrLeute herbei; er bildete den Mittelpunkt, von dem allerevolutionären Ausschüsse in Frankreich ausgingen. Doch,wie schon bemerkt, geschah hier nichts, außer mit Be-willigung des öffentlichen Wohlfahrtsausschusses.

Letzterer war der Sache nach, während der Periode desgroßen Schreckens, Lenker des Ganzen und erste Ursache