Band 
Zweiter Band.
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auf ihren Tisch kommen, das nicht durch die Guillotinevom Leben zum Tod gebracht worden war."

Verhaftete unterhielten sich in ihrer Muße mit bildlicherDarstellung des Augenblicks ihrer Hinrichtung, und zeigtenlebhafte Freude,, wenn sie dahin kamen; Einige schrien: eslebe der König! um die Aufmerksamkeit auf sich zuziehen. Ducos machte ein Quodlibet den Tag vor seinerHinrichtung. Madame Roland klatschte in die Hände, alssie ihre Verurtheilung hörte; ein Anderer zündete mit seinemTodesurtheil die Pfeife an. Claviöre und Valaze besannensich lange und kalt auf den Selbstmord. Der MarschallBiron stieß mit dem Henker auf dessen Gesundheit an.Andere im Gegentheil überboten sich an niederträchtigerFeigheit. Der Herzog von Villeroi und der Cardinal Lomenievon Bnenne weigerten sich, Piket zu spielen, weil die Kartennicht republikanisch seyen. — Oeffentlicher Ankläger bei demRevolutionsgericht war Fouquier Tainville, vordem Pro-kurator am Burggericht von Paris, ein grausamer Mann,aber von probehaltiger Unbestechlichkeit. „Fouquier Tain-ville, sagt ein Zeitgenosse, hätte ungeheure Reichthümeraufhäufen können. Er war arm, und lebte ohne Ver-schwendung; sein Hausrath, der nach seinem Tode verkauftwurde, war nicht mehr, als 5 —6vo Franken werth; seineFrau starb im Elend. Keine Art von Verführung konnteihn bewegen, er war ein Fels, eine Erzmasse, unempfindlichfür Alles, was die Menschen rührt, für Schönheit, Reich-thum; er beseelte sich nur bei der Aussicht eines zu begehendenMordes." Dumas, der Präsident des Revvlutionsgerichts,wohnte im siebenten Stock; der Vicepräsident Cossinhal warein äußerst gebildeter Mann. Uebrigens starben sie Alleauf dem Schaffot. ' Man hat die Zahl der Schlachtopferder nun folgenden Periode meistens weit übertrieben. EinBericht von Samt-Just gibt die Zahl der in Paris Hin-gerichteten, von Errichtung des Revolutivnstridunals biszum 21 . Februar 1781, auf Zoo an. Von diesem Datum