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bis zum Sten Thermidor (ein Zeitraum von fünf Monaten)berichtet der Moniteur 1562 Beurtheilungen, zusammenalso 1862. Selbst wäbrend der Periode des großen Schreckenswurden 515 Angeschuldigte freigesprochen. Unter den Be-urtheilten waren es Viele für Verbrechen, die in keinerBeziebung zur Politik standen. Sonderbar war die Ver-zweiflung der Diebe, wenn sie von den Geschwornen gerichtetwurden. „Sie schlugen, erzählt Riouffe, sich vor die Stirneaus Zorn, und riefen mit einem Fluche: Wären es nurLeute vom Fach, so würden wir uns aus derSchlinge ziehen! Alle diese Elenden waren Aristokraten,und zeigten die tiefste Verachtung vor den Revolutionären."
Um alle revolutionären Elemente jener Tage zu berühren,Müssen wir auch den Gemeinderath von Paris nennen.Er verliert seine Gewalt, welche am 51. Mai und 2. Juniihren Gipfel erreicht hatte, allmählig an die Ausschüsse,darauf an den Convent.
Die vollziehende Gewalt der Ministerien wargänzlich gesunken. Die Leitung lag in den Händen der Aus-schüsse. Der Girondist Claviore wurde im Finanzministeriumdurch Destournelles ersetzt, welcher es ärmer verließ,als er eingetreten war. Gohier verwaltete die Justiz,Des sorg ues die auswärtigen Angelegenheiten, Bouchottedas Kriegswesen.
Wenn wir in den Ausschüssen und den Klubs die Quellenfinden, auS welcher die Geschichte dieser Epoche hervor-gegangen ist, so bleibt dennoch der Nationalconvent dassouveräne Organ, wo alle Beschlüsse beantragt, erörtert undgefaßt wurden. Kehren wir also zu ihm zurück!
Seine erste Arbeit, die Cvnstitution von 1795, haben wirgesehen. Er setzte bald an ihre Stelle die revolutionäreSchreckensregierung, um die Staatsmaschine gegen äußereund innere Feinde schneller in Bewegung zu bringen. SeineBerathungen find kurz, inhaltsschwer, fast debattenlos; esist Zeit zum Handeln, nicht zum Sprechen. Auch seine