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seine eißen« Ansieht vertheidigte. Daher ist es auch -u er-klären, daß ein junger Mann von der aufrichtigsten Gesinnung,der ohne allen Privathaß sich nur mit dem öffentlichen Wohlbeschäftigte, gerade daS beklägensmertheste und widerlichsteAmt eines öffentlichen Anklägers sich freiwillig zueignete.Robespierre hatte es von sich gewiesen, Saint-Just nahm esmit Freuden an. /»Dieser unglückliche Säint-Just," sagtCharles Nodicr, „den die Biographen gelästert haben, weilman einem großen Bürger, der in seinem Ü6. Jahre fürFreiheit und Freundschaft auf dein Schaffet gestorben ist,Nichts leichter thun kann, war keineswegs ein Mann ohneGefühl; er gab sich gern mit Kindern ab, liebte die Frauen,achtete die grauen Haate, ehrte die Pietät, und glaubte/was aM stärksten für ihn zeugt, än die Ehrerbietung gegendie Vorväter und die Heiligkeit der Gefüdle. Ich sah ihnmitten in der Volksgesellschaft zu Straßburg weinen vorEntrüstung und Zorn, ihn, der nicht oft und grundlos weinte,über die Verletzung der Glaubensfreiheit und Entweihungdes heiligen Sakraments?' Samt-Just, wit werden späternoch von ihm reden, handelte, selbst wenn er fehlte, ausreiner Ueberzeugung. „Bürger," sprach er in seinem Be-richt über die Verhafteten, „ihr habt allezeit eure Hingebungfür die Republik bewiesen, indem ihr in den ersten TageNferner Freiheit dem Volk mit dem Beispiel der Gerechtigkeitund des Gehorsams gegen eure eigenen Gesetze vörleuchte-tet;..,. das öffentliche Wohl ist der einzige Gesichtspunkt,der euch leiten darf, die Republik kann sich nicht mit Schwä-chen und fruchtlosen AusbtücheN der Leidenschaft abgeben;
DiveNN däs Vaterland Unglücklich ist, so ist Jedermann schul-dig." Jetzt entwirft et ein Bild der beiden sich bekämpfen-den Lager (der Girondisten und Bergmänncr). „Die weiseund maaßhaltende Mehrheit des Convents schwankte fort-während zwischen zwei Majoritäten: die Eine, glüheNd fürdie Republik und Unsere Ehre, bisweilen die Regierung 0bder Vertheidigung der Volksrechte vernachlässigend; die AN-
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